Der Roman des berühmten Travellers enthält eine interessante Episode: Auf dem Weg von Epuyen nach Cholila (an der chilenischen Grenze) kommt der Autor an einem alten Haus vorbei, das von einer gewissen Senora Sepúlveda und deren Mann, der völlig versackt ist, bewohnt wird. Sie erzählt ihm, daß einige Einrichtungsgegenstände von den "norteamericanos" stammen.
Der Erbauer, so erfährt man, war ein Amerikaner mit hellem Haar, der 1902 nicht mehr der Jüngste war. CHATWIN zitiert einen Brief, den dieser am 10. Aug. 1902 an eine MRS. DAVIES aus Utah geschrieben hat. Darin erwähnt er einen toten Onkel, der seiner "kleinen Familie" 30 000 Dollar hinterlassen habe.
Dazu CHATWIN: " Der 'tote Onkel' war nichts anderes als der Raubüberfall der WILD BUNCH-BANDE auf die First National Bank in Winnemucca, Nevada, am 10. Sept. 1900.
Der Autor des Briefes war ROBERT LEROY PARKER, besser bekannt unter dem Namen BUTCH CASSIDY, der zur damaligen Zeit ganz oben auf der Liste der meistgesuchten Verbrecher der Agentur Pinkerton geführt wurde."
Die "Familie" waren BUTCH CASSIDY, HARRY LONGABAUGH aka SUNDANCE KID und die "schöne Revolvermuse" ETTA PLACE.
Seine richtige Familie waren englische Auswanderer, die mit Brigham Youngs Handkarrengesellschaft nach Utah gezogen waren. Man kann heute noch das kleine Haus in CIRCLEVILLE sehen, ebenso die Bäume, die er gepflanzt hat. Der junge Robert Leroy hatte einen ausgeprägten Sinn für fairplay. Der Mormonenreligion traute er nicht. Eines seiner Vorbilder war JESSE JAMES, über den er in Groschenheftchen gelesen hatte.
CHATWIN: "Als er achtzehn Jahre war, erklärte er die reichen Viehzüchtergesellschaften, die Eisenbahngesellschaften und die Banken zu seinen natürlichen Feinden und kam zu der Auffassung, daß das Recht nicht auf der Seite des Gesetzes stand."
Zusammen mit einem Banditen namens MIKE CASSIDY stahl er Vieh.
CHATWIN: "Bob Parker legte sich den Namen Cassidy zu und ritt in ein neues Leben, das nach Pferden und Leder roch und keine Grenzen kannte. (Butch hatte er seinen Revolver genannt, den ihm jemand geliehen hatte.)"
1886/ 7 gab es ein großes Rindersterben. Habgier, Arbeitslosigkeit und Verfolgung durch das Gesetz brachten den Typus des "Cowboy-Outlaws" hervor. In BROWN'S HOLE bzw. HOLE-IN-THE-WALL schloß man sich mit anderen Gangstern zusammen. Diese waren z.B. BLACK JACK KETCHUM, HARRY TRACY, ein Psychopath, FLAT-NOSE GEORGE CURRY und HARVEY LOGAN. Letzterer führte über seine Morde akribisch Tagebuch. Zu dieser Zeit war BUTCH CASSIDY Viehtreiber und -hüter sowie Bankräuber im Nebenberuf.
CHATWIN: "Von 1896 bis 1901 beging sein Zugräubersyndikat, besser bekannt als THE WILD BUNCH, eine Reihe perfekt organisierter Überfälle..."
BUTCH CASSIDY scheint neben der kriminellen auch eine soziale Ader gehabt zu haben:
Einer armen Witwe soll er nämlich eine Rente gezahlt haben, wofür er eigens die Rentenkasse ausraubte.
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Sonntag, 18. Mai 2014
Dienstag, 13. Mai 2014
GATIEN DE COURTILS DE SANDRAS
(ca. 1644-1712) war Offizier und Schriftsteller. Er verfaßte Skandalchroniken (schöner Zeitvertreib!) und fiktive Memoiren, die er zumeist aus Gründen der Sicherheit anonym herausgab. Seine Schreiberei brachte dem Autor allerdings wenig Glück. Sie brachte ihn vielmehr direkt in die Bastille, wo er 1693 und 1702 landete oder, wie man so schön sagt, einfuhr.
Eines seiner Werke ist aus literaturgeschichtlicher Sicht bedeutsam. Es handelt sich hierbei um die Lebensgeschichte des legendären Musketiers D'Artagnan (1623 in der Gascogne geboren, gestorben 1673). Dieser kam mit 17 nach Paris, wurde 1667 Kapitänleutnant der Musketiere und fiel 1673 vor Maastricht. Der Titel des französischen Originals lautet:
Mémoires de Monsieur d'Artagnan, Capitaine-lieutenant de la première compagnie des Mousquetaires du Roy, contenant quantité de choses particulières et secrètes qui sont passées sous le règne de Louis Le Grand (1700/ 01). 140 Jahre danach stieß ALEXANDRE DUMAS in der Königlichen Bibliothek auf die Memoiren. Nur noch wenige Exemplare waren vorhanden. Sie dienten ihm als Vorlage seines berühmten Romans "Die drei Musketiere".
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Quelle: Gatien de Courtils de Sandras, Ich, d'Artagnan, Die wahren Kriegs-und Liebeshändel, aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Friedrich Wencker-Wildberg, Aufbau Taschenbuch Verlag, 1. Auflage 1995, Lizenzausg. u. mit freundl. Genehmigung des G. Kiepenheuer Verlages; Leipzig 1994.
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Aus dem Nachwort: "Sein Name klingt hell und schmetternd wie eine Trompetenfanfare, in die rollender Trommelwirbel einfällt. Wir brauchen ihn nur zu hören oder auszusprechen, und sogleich steigt aus der Grabesnacht versunkener Jahrhunderte der Musketier des Königs empor, schüttelt Staub und Moder vom Federhut und Samtwams; sporenklirrend tritt er keck ans Licht unserer Zeit und fragt, auf den Knauf seines guten Schwertes gestützt, herausfordernden Blickes nach unserem Begehr."
Eines seiner Werke ist aus literaturgeschichtlicher Sicht bedeutsam. Es handelt sich hierbei um die Lebensgeschichte des legendären Musketiers D'Artagnan (1623 in der Gascogne geboren, gestorben 1673). Dieser kam mit 17 nach Paris, wurde 1667 Kapitänleutnant der Musketiere und fiel 1673 vor Maastricht. Der Titel des französischen Originals lautet:
Mémoires de Monsieur d'Artagnan, Capitaine-lieutenant de la première compagnie des Mousquetaires du Roy, contenant quantité de choses particulières et secrètes qui sont passées sous le règne de Louis Le Grand (1700/ 01). 140 Jahre danach stieß ALEXANDRE DUMAS in der Königlichen Bibliothek auf die Memoiren. Nur noch wenige Exemplare waren vorhanden. Sie dienten ihm als Vorlage seines berühmten Romans "Die drei Musketiere".
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Quelle: Gatien de Courtils de Sandras, Ich, d'Artagnan, Die wahren Kriegs-und Liebeshändel, aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Friedrich Wencker-Wildberg, Aufbau Taschenbuch Verlag, 1. Auflage 1995, Lizenzausg. u. mit freundl. Genehmigung des G. Kiepenheuer Verlages; Leipzig 1994.
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Aus dem Nachwort: "Sein Name klingt hell und schmetternd wie eine Trompetenfanfare, in die rollender Trommelwirbel einfällt. Wir brauchen ihn nur zu hören oder auszusprechen, und sogleich steigt aus der Grabesnacht versunkener Jahrhunderte der Musketier des Königs empor, schüttelt Staub und Moder vom Federhut und Samtwams; sporenklirrend tritt er keck ans Licht unserer Zeit und fragt, auf den Knauf seines guten Schwertes gestützt, herausfordernden Blickes nach unserem Begehr."
Samstag, 10. Mai 2014
VASCO NUNEZ DE BALBOA: TRIUMPH UND UNTERGANG
25. September des Jahres 1513: Die Männer von VASCO NUNEZ DE BALBOA steigen, in drei Gruppen unterteilt, zur Küste des Pazifiks hinab. Die Gruppe unter ALONSO MARTIN kommt als erste an. Prompt läßt dieser sich vom Schreiber bescheinigen, als erster seinen Fuß und seine Hand in den neu entdeckten Ozean getaucht zu haben. Doch auch DE BALBOA hat Showtalent. Am nächsten Tag, es ist der Tag des Heiligen Michael, nimmt er als Sankt Michael-Impersonator feierlich und mit großer Geste von dem unbekannten Ozean Besitz. Mit Schwert, Schild und der Fahne Kastiliens schreitet er in die Wogen und erklärt "die halbe Geographie" zum Besitz der spanischen Krone, und zwar bis zum Weltende bzw. bis zum Jüngsten Gericht.
Der Schreiberling der Truppe, ANDRES DE VALDERRABANO, bedankt sich persönlich bei Gott!
Als nächstes luchsen die Spanier den Wilden etwas Gold ab. Diese bringen den Spaniern sogar en masse Perlen, darunter die berühmte "Pellegrina", besungen von CERVANTES und LOPE DE VEGA. Sodann befragen sie einen Kaziken, wo man noch mehr Gold finden könne. Gold ist gut, mehr Gold ist besser. Dieser faselt etwas von einem Goldland hinter den Bergen, das er "Birù" (Peru!) nennt.
Doch zunächst müssen die Spanier zurück nach DARIEN marschieren. Völlig am Ende ihrer Kräfte kommt die kleine Truppe dort an. Es ist der 19. Januar 1514. BALBOA, mehr tot als lebendig, wird das letzte Stück in einer Hängematte getragen! Dann kommt das Wichtigste: die Verteilung der Beute! Ein Fünftel geht an die Krone. BALBOA scheint einen komischen Humor gehabt zu haben, denn selbst sein Hund wird an der Beute beteiligt: der Hund kriegt 500 Goldpesos (eine ganze Menge für einen Köter; da konnte der sich jede Menge Hundefutter kaufen). Doch "good times never last". Plötzlich taucht, wie aus dem Nichts, eine spanische Flotte unter PEDRARIAS auf. Wir erinnern uns: BALBOA hatte 1000 Mann angefordert, um das Goldland zu erobern. Das war ein Fehler! Die Spanier ließen sich dies nicht zweimal sagen und kamen also. Ursprünglich sollte BALBOA für seine Missetaten zur Rechenschaft gezogen werden. Doch dieser war nun ein Held und hatte von den Spaniern den Titel "Adelantado" erhalten.
Um sich abzusetzen, bittet er den spanischen Admiral, eine neue Expedition ausrüsten zu dürfen. Dieser stimmt zu, um BALBOA loszuwerden.
BALBOA, nicht faul, überquert den ISTHMUS mit Tausenden von Eingeborenen im Schlepptau, die das Material zum Bau von vier Brigantinen schleppen. Nach vielen Hindernissen werden die Brigantinen gebaut, doch ein Sturm zerstört die Schiffe, bevor sie auslaufen können. BALBOA läßt sich aber nicht unterkriegen und baut gleich neue. Doch das Schicksal wendet sich jetzt gegen ihn.
STEFAN ZWEIG schreibt: "Selten gewähren die Götter den Sterblichen mehr als eine einzige unsterbliche Tat."
Der spanische Admiral lockt nämlich BALBOA heimtückisch und unter einem Vorwand nach ACLA in der Nähe von DARIEN. Ein Trupp von Soldaten, geführt von seinem alten Kameraden PIZARRO, kommt ihm entgegen. BALBOA will ihn freudig begrüßen, doch er wird verhaftet. Von wegen "alte Kameraden"! In einem ungerechten Prozeß wird BALBOA und einige seiner Leute verurteilt und danach enthauptet.
DAS IST DER DANK DER WELT.
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Life's a bitch and then you die!
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Quelle: STEFAN ZWEIG: Sternstunden der Menschheit.
Donnerstag, 17. April 2014
VASCO NUNEZ DE BALBOA: WIE ES WEITERGING
DE BALBOA stand nun auf jenem Berg und betrachtete versunken das Mar del Sur. Schließlich kamen nach und nach auch seine Spießgesellen den Gipfel heraufgekeucht, im Schlepptau ein Pfäfflein namens ANDRES DE VARA, der nichts Besseres zu tun hatte, als sogleich das "Te Deum laudamus" zu intonieren. Dann wurde ein Kreuz errichtet. Wie man sieht: Die Kirche hat immer und überall ihre Finger drin und ist stets auf Seiten der Macht bzw. des Stärkeren, wie es so schön in dem grandiosen Herzog-Film "Aguirre, der Zorn Gottes" heißt, welcher mein Bild von den Konquistadoren entscheidend und für immer (nachhaltig) geprägt hat. Dann hielt DE BALBOA eine theatralische Rede, worin er ihnen-mit Gottes Hilfe natürlich-vor allem eines verspricht: Reichtum. Schließlich wedelt er mit einer Fahne herum bzw. er schwenkt sie in alle vier Windrichtungen, um symbolisch "für Spanien alle Fernen in Besitz zu nehmen, welche diese Winde umfahren". ANDRES DE VALDERRABANO, der Schreiberling der Truppe, der einen Holzkasten mit Schreibzeug durch den Urwald geschleppt hatte, protokolierte sodann das ganze Theater. Alle (los caballeros e hidalgos y hombres de bien), "die bei der Entdeckung des Südmeers, des Mar del Sur, durch den erhabenen und hochverehrten Kapitän VASCO NUNEZ DE BALBOA, Gouverneur seiner Hohheit, anwesend gewesen sind" mußten die Neuentdeckung bestätigen. Die Indios, die wie immer keiner fragte, kamen aus dem Staunen über die sonderbaren Fremden gar nicht mehr heraus. Sie waren jetzt spanische Untertanen und durften Katholiken werden.
Wir schreiben den 25. September 1513. Der letzte unbekannte Ozean ist entdeckt.
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Nach STEFAN ZWEIG: STERNSTUNDEN DER MENSCHHEIT.
Dienstag, 8. April 2014
NIETZSCHE ÜBER EHE UND PHILOSOPHEN
Dies sind für Nietzsche zwei Dinge, die sich gegenseitig ausschließen. Schließlich kann man nicht "libris et mulieribus pariter inservire". Nietzsche kommt daher zu dem Schluß:
"EIN VERHEIRATETER PHILOSOPH GEHÖRT IN DIE KOMÖDIE."
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Philosophandum est!
"EIN VERHEIRATETER PHILOSOPH GEHÖRT IN DIE KOMÖDIE."
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Philosophandum est!
"ES IST NICHTS MIT DER WAHRHEIT...ES IST NICHTS MIT DER MORAL...ES IST NICHTS MIT DER RELIGION."
WILHELM WEISCHEDEL: DIE PHILOSOPHISCHE HINTERTREPPE, München 1985 (dtv): ÜBER NIETZSCHE UND NIHILISMUS.
"Was ich erzähle, ist die Geschichte der nächsten zwei Jahrhunderte. Ich beschreibe, was kommt, was nicht mehr anders kommen kann: die Heraufkunft des Nihilismus...Unsere ganze europäische Kultur bewegt sich seit langem schon mit einer Tortur der Spannung, die von Jahrzehnt zu Jahrzehnt wächst, wie auf eine Katastrophe los: unruhig, gewaltsam, überstürzt: einem Strome ähnlich, der ans Ende will..." (S. 260 f.)
(Man denke nur an den Ausbruch des ersten Weltkriegs, den Thomas Mann so treffend das "Weltfest des Todes" genannt hat.)
Sicherheit gibt es nicht mehr (gab es die jemals?). Dafür gebe es jetzt das "Nihil" (kann das Nichts überhaupt existieren?). Einzige Einsicht, die bleibt: Alles Fürwahrhalten=falsch (was ist mit dieser Ansicht?)! Die Moral=fragwürdig (Moral ist Gift!). Keiner befolge sie, ja sie sei sogar lebensfeindlich und widernatürlich, ebenso das Christentum. Religion sei ein Gemächte des Menschen, "Menschen-Werk und Wahnsinn".
(Die einen verbreiten Lügen, und die anderen möchten gerne daran glauben. So ist das eben. Mundus vult decipi. Die guten Leute brauchen ihre Lügen.)
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Der Mann macht einem echt Mut. Als Motivationstrainer äußerst geeignet.
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Trotzdem (nihilominus): Philosophandum est!
"Was ich erzähle, ist die Geschichte der nächsten zwei Jahrhunderte. Ich beschreibe, was kommt, was nicht mehr anders kommen kann: die Heraufkunft des Nihilismus...Unsere ganze europäische Kultur bewegt sich seit langem schon mit einer Tortur der Spannung, die von Jahrzehnt zu Jahrzehnt wächst, wie auf eine Katastrophe los: unruhig, gewaltsam, überstürzt: einem Strome ähnlich, der ans Ende will..." (S. 260 f.)
(Man denke nur an den Ausbruch des ersten Weltkriegs, den Thomas Mann so treffend das "Weltfest des Todes" genannt hat.)
Sicherheit gibt es nicht mehr (gab es die jemals?). Dafür gebe es jetzt das "Nihil" (kann das Nichts überhaupt existieren?). Einzige Einsicht, die bleibt: Alles Fürwahrhalten=falsch (was ist mit dieser Ansicht?)! Die Moral=fragwürdig (Moral ist Gift!). Keiner befolge sie, ja sie sei sogar lebensfeindlich und widernatürlich, ebenso das Christentum. Religion sei ein Gemächte des Menschen, "Menschen-Werk und Wahnsinn".
(Die einen verbreiten Lügen, und die anderen möchten gerne daran glauben. So ist das eben. Mundus vult decipi. Die guten Leute brauchen ihre Lügen.)
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Der Mann macht einem echt Mut. Als Motivationstrainer äußerst geeignet.
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Trotzdem (nihilominus): Philosophandum est!
Freitag, 21. März 2014
DER INDIANER, DER ENGLISCH SPRACH
Anno 1620 landeten die Pilgrim Fathers in Nordamerika. An der Küste trafen sie auf einen Indianer, der, man glaubt es kaum, Englisch sprach! Wie war das möglich?
Erklärung: 1614 hatte Kapitän Thomas Hunt auf einer "Kreuzfahrt" einige Indianer "eingesammelt" und gewinnbringend nach Spanien verscherbelt. Von irgendwas muß man ja leben. Einer von ihnen konnte allerdings fliehen und kehrte nach Neuengland zurück. Hier sieht man mal wieder, wozu so ein Auslandsaufenthalt alles gut ist. Man kommt rum, erweitert dabei seinen Horizont, trifft nette Leute und lernt Fremdsprachen. In unserem Falle konnte sich der Indianer gleich mit den frommen Pilgrims über theologische Probleme unterhalten.
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Amen
Erklärung: 1614 hatte Kapitän Thomas Hunt auf einer "Kreuzfahrt" einige Indianer "eingesammelt" und gewinnbringend nach Spanien verscherbelt. Von irgendwas muß man ja leben. Einer von ihnen konnte allerdings fliehen und kehrte nach Neuengland zurück. Hier sieht man mal wieder, wozu so ein Auslandsaufenthalt alles gut ist. Man kommt rum, erweitert dabei seinen Horizont, trifft nette Leute und lernt Fremdsprachen. In unserem Falle konnte sich der Indianer gleich mit den frommen Pilgrims über theologische Probleme unterhalten.
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Amen
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