1.) "Also war dieses Kriegsabenteuer-wenn überhaupt-militärisch nur zu einem guten Ende zu bringen, wenn der Blitz die Eiche fällte."
2.) "Der Feind durfte nicht zur Besinnung kommen, nicht zur Entfaltung seiner Kräfte gelangen. Das hatten die ersten Tage des Krieges bereits mahnend gezeigt: Wo man seine Führung durch Überraschung lähmte, war der Sieg gewiß, wo man ihm Gelegenheit zu kämpfen gab, focht er wie der Teufel."
3.) "DIESE ERKENNTNIS UND LOGIK DES FELDZUGSPLAN 'BARBAROSSA' geboten also wie MANSTEIN klar erkannte, daß man beim kühnen Vormarsch blieb."
4.) "GUDERIAN hatte der Panzerwaffe den Grundsatz in die Geburtsurkunde geschrieben: 'NICHT KLECKERN-KLOTZEN!" MANSTEIN fügte einen zweiten hinzu: 'Die Sicherheit eines Panzerverbandes im Rücken des Feindes beruht darauf, daß er in Bewegung bleibt.'"
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Schnelligkeit, blitzartiges Zuschlagen, den Feind an der Entfaltung hindern, Überraschung, Vorstoß, Beweglichkeit! Dem Feind immer einen Schritt voran! Also immer die Initiative behalten.
Montag, 29. September 2014
FALL BARBAROSSA: ERSTE SCHRITTE (2)
1.) Probleme bei der Inf.div. 126-Verluste beim Inf.reg 422, 2. Bat.-Hauptmann LOHMAHR führt sein Bataillon ahnungslos nach vorne-dabei schießen Russen aus einem Roggenfeld heraus-viele Tote; Tod des Kommandeurs-eine ganze Kompanie braucht 3 Stunden, um die 4 Russen niederzukämpfen!-die Russen werden mit Handgranaten erledigt.
2.) Nordflanke (Ostseeküste): 291 Inf.div. (GENERAL HERZOG) greift an-Oberst LOHMEYER stößt mit Vorausabteilung des Inf.reg. 505 durch die Bunkerlinie-nach 24 h steht er 70 km tief in Feindesland!
3.) LVI. Panzerkorps (Gen. VON MANSTEIN) in Waldgebieten nördl. der Memel- 8. Pz. div. u. 290 Inf. div. stoßen über Grenze-Ziel: 80 km vorrücken; Viadukt bei Ariogala nehmen-Verluste bei Inf.div. 290-Leutn. WEINROWSKI (7. Komp., In.reg 501) wohl erster Soldat, der im Norden in der ersten Kriegsminute fällt-Vorstoß der 11. Komp. vor den Spitzen der 8. Pz.div.-Oberleutn. HINKMANN fällt;; Leutn. SILZER springt ein-Eroberung der Brücke an der Mituva; Bildung eines Brückenkopfes-Heranrücken der 8. Pz.div. (Gen. BRANDENBERGER)-Gen. VON MANSTEIN im Befehlspanzer-19 Uhr: Viadukt Ariogala genommen-Vorstoß MANSTEINS (er will 350 km vorrücken und die Dünabrücken erobern)-6. Pz.div. stößt an der Dubysa östl. von Rossinie auf feindliche Panzer-mehr als 100 schwere russ.
Panzer kommen dem XXXXI Panzerkorps entgegen-sie treffen zuerst auf die 6. Pz.div. (Gen LANDGRAF)-erste Krise-Entlastung durch 1. Pz.div.-überschwere russ. Panzer greifen an und überrollen das 2. Bat. des Schützenreg. 113-der Angriff wird mit Artillerie zum Stehen gebracht-Gegner wird zurückgeworfen-tagelange Schlacht an der Dubysa-Entscheidung am 26.: deutsche Artillerie zwischen Feuerfront der Panzerregimenter; Gegenangriff-Zerschlagung des III. sowjetischen Panzerkorps!-Zusammenwirken mit der 36 Inf.div. (mot.) u. der 269. Inf. div.-Zerstörung von 200 Russenpanzern-29 überschwere KW 1 u, 2 zerstört-Weg nach Jakobsstadt an der Düna frei-Oberst LOHMEYER (Inf. reg 505) vor Libau-Marinestoßtrupp unter Kap.leutn. DIEST stürmt gegen Festung-Angriff von Kapitänleutn. SCHENKE (Marineabteilung 530) bringt keine Änderung-Entlastungsangriffe-Russen machen Ausbruch; reißen deutsche Einschließungsfront auf; Krise-Inf.reg. 505 u.a. dringen in die Befestigung ein-48 h Straßenkampf-die Kap.leutn. DIEST u. WOLF fallen-29. Juni: die Seefestung ist bezwungen-erster Sieg der Inf. der 18. Armee--26. Juni: 8. Pz.div fährt auf Fernstraße Kosowo-Leningrad-Deutsche in russ. Uniformen und auf Beute-LKWs; Kommandeur: Oberleutn. KNAAK-Ziel: Dünabrücken besetzen; auf 8. Pz.div. warten-Handstreich auf Brücken gelingt-Oberleutn. KNAAK u. 5 seiner Männer gefallen-großer Tag der Heeresflak und der Jäger der Luftflotte 1-Düna bezwungen-8. Pz.div. u. 3. Inf.div. am jeneseitigen Ufer.-
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Panzer kommen dem XXX
2.) Nordflanke (Ostseeküste): 291 Inf.div. (GENERAL HERZOG) greift an-Oberst LOHMEYER stößt mit Vorausabteilung des Inf.reg. 505 durch die Bunkerlinie-nach 24 h steht er 70 km tief in Feindesland!
3.) LVI. Panzerkorps (Gen. VON MANSTEIN) in Waldgebieten nördl. der Memel- 8. Pz. div. u. 290 Inf. div. stoßen über Grenze-Ziel: 80 km vorrücken; Viadukt bei Ariogala nehmen-Verluste bei Inf.div. 290-Leutn. WEINROWSKI (7. Komp., In.reg 501) wohl erster Soldat, der im Norden in der ersten Kriegsminute fällt-Vorstoß der 11. Komp. vor den Spitzen der 8. Pz.div.-Oberleutn. HINKMANN fällt;; Leutn. SILZER springt ein-Eroberung der Brücke an der Mituva; Bildung eines Brückenkopfes-Heranrücken der 8. Pz.div. (Gen. BRANDENBERGER)-Gen. VON MANSTEIN im Befehlspanzer-19 Uhr: Viadukt Ariogala genommen-Vorstoß MANSTEINS (er will 350 km vorrücken und die Dünabrücken erobern)-6. Pz.div. stößt an der Dubysa östl. von Rossinie auf feindliche Panzer-mehr als 100 schwere russ.
Panzer kommen dem XXXXI Panzerkorps entgegen-sie treffen zuerst auf die 6. Pz.div. (Gen LANDGRAF)-erste Krise-Entlastung durch 1. Pz.div.-überschwere russ. Panzer greifen an und überrollen das 2. Bat. des Schützenreg. 113-der Angriff wird mit Artillerie zum Stehen gebracht-Gegner wird zurückgeworfen-tagelange Schlacht an der Dubysa-Entscheidung am 26.: deutsche Artillerie zwischen Feuerfront der Panzerregimenter; Gegenangriff-Zerschlagung des III. sowjetischen Panzerkorps!-Zusammenwirken mit der 36 Inf.div. (mot.) u. der 269. Inf. div.-Zerstörung von 200 Russenpanzern-29 überschwere KW 1 u, 2 zerstört-Weg nach Jakobsstadt an der Düna frei-Oberst LOHMEYER (Inf. reg 505) vor Libau-Marinestoßtrupp unter Kap.leutn. DIEST stürmt gegen Festung-Angriff von Kapitänleutn. SCHENKE (Marineabteilung 530) bringt keine Änderung-Entlastungsangriffe-Russen machen Ausbruch; reißen deutsche Einschließungsfront auf; Krise-Inf.reg. 505 u.a. dringen in die Befestigung ein-48 h Straßenkampf-die Kap.leutn. DIEST u. WOLF fallen-29. Juni: die Seefestung ist bezwungen-erster Sieg der Inf. der 18. Armee--26. Juni: 8. Pz.div fährt auf Fernstraße Kosowo-Leningrad-Deutsche in russ. Uniformen und auf Beute-LKWs; Kommandeur: Oberleutn. KNAAK-Ziel: Dünabrücken besetzen; auf 8. Pz.div. warten-Handstreich auf Brücken gelingt-Oberleutn. KNAAK u. 5 seiner Männer gefallen-großer Tag der Heeresflak und der Jäger der Luftflotte 1-Düna bezwungen-8. Pz.div. u. 3. Inf.div. am jeneseitigen Ufer.-
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Panzer kommen dem XXX
Sonntag, 28. September 2014
FALL BARBAROSSA: ERSTE SCHRITTE (ÜBER BUG, SAN, MEMEL UND DARÜBER HINAUS)
1.) Brest gegenüber liegt die Inf.div. 45 (Gen.maj. SCHLIEPER)-erster Stoß soll durch Inf.reg. 130 u. 135 erfolgen-erste Welle schiebt sich in der Dunkelheit bis an den Bug (22. Juni)-3 Uhr 15: Nebelwerferreg. 4: 2880 Granaten über den Fluß-gleichzeitig: Beschuß durch Art. reg 98 (Mörser; 21 cm Geschütze)-Sturm der Brücke durch Leutn. ZUMPE und seine Männer (3. Komp. Inf.reg 135)-Beschuß der Brückenwache u. a. durch Gefreiter HOLZER-Unterstützung durch Pionierbat. 81-die Brücke ist frei-ein erster Panzerspähwagen kann passieren.
2.) Keine Brücke für die Panzerdiv. 17 u. 18 bei Pratulin-Überquerung des Flusses duch Schlauch-und Sturmboote-Feldwachen der Russen werden ausgeschaltet-Bau einer Pontonbrücke-das Gradschützenbat. gräbt sich ein-50 Batterien (Abschnitt 18. Panzerdiv.) eröffnen Feuer-Divisionskomm.: Gen. NEHRING-Tauchpanzer stehen bereit-4 Uhr 45: Feldw. WIERSCHING fährt mit Tauchppanzer 1 in Bug-die 1. Abteil. des Panzerreg. 18 (MANFRED GRAF STRACHWITZ) taucht in Fluß (80 Panzer)-feindl. Panzerspähwagen werden vernichtet und in Flucht geschlagen-Panzerspitzen der Heeresgruppe Mitte rollen vor.
3.) südl. von Brest (bei Koden): geglückter Schlag gegen die Brücke-Überraschungsangriff des XXIV.
Panzerkorps (Gen. Frh. GEYR VON SCHWEPPENBURG)-3. Panzerdiv. (Gen. MODEL) fährt über schnell errichtete Brücken über Fluß.
4.) nördl. von Brest (Drohizyn): Pionierbat. 178 (292 Inf.div.) baut Brücke für IX. Korps-Inf.reg 507 u. 508 gehen unter Art.feuer über Bug-Bildung eines Brückenkopfes und Vernichtung der russ. Feldwachen-erste Brücke im Bereich der 4. Armee steht-78. Inf.div. bereit zum Übergang-alle Coups gegen Grenzbrücken erfolgreich (außer bei der Inf.div. 62)!-Gen.feldmarschall VON RUNDSTED tritt an (linker Flügel; 17. u. 6. Armee)-Erfolge auch bei Heeresgr. Süd (6. Armee)-56. Inf.div (Gen.maj. VON OVENS) überwindet unter Art.feuer den Bug-Pontonbrück beim Inf.rg 192 (bei Chelm)-Art. überquert Fluß-Regimenter des XIV. Korps dringen 14 km in Feindesland vor-Probleme am Südflügel (Gen. VON STÜLPNAGEL; 17. Armee)-Flußufer am San (nördl. Przemysl): Sturmbatallione der 257. Inf.div. rücken in der Nacht zum 22. in Bereitschaftsstellungen-Quakkonzert der Frösche übertönt Lärm (Leutn. ALICKE:"Gott segne die Frösche!")-3 Uhr 15: Handstreich auf Brücke gelingt-Leutn. ALICKE fällt (erster Toter der Div.)-schwere Waffen rollen über Brücke-heftige Gefechte des Inf.reg. 457-Inf.rg. 466 wird in Flanke angegriffen-Gefechte in den Getreidefeldern von Stubienka-Russen setzen sich ab-Heeresgr. Nord: Angriff an der Grenze zu Litauen kurz nach 3 Uhr-Panzer verlassen die Wälder im Morgengrauen-30. Inf.div. südl. der Memel-Pioniertrupp unter Oberleutn. WEISS (6, Komp.)-Beschuß der Höhe 71 und 67 (II. Abt. Art.reg. 47)-die Abt. WEISS stürmt die Höhe.
(wird fortgesetzt)
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Quelle: PAUL CARELL
erPanze
2.) Keine Brücke für die Panzerdiv. 17 u. 18 bei Pratulin-Überquerung des Flusses duch Schlauch-und Sturmboote-Feldwachen der Russen werden ausgeschaltet-Bau einer Pontonbrücke-das Gradschützenbat. gräbt sich ein-50 Batterien (Abschnitt 18. Panzerdiv.) eröffnen Feuer-Divisionskomm.: Gen. NEHRING-Tauchpanzer stehen bereit-4 Uhr 45: Feldw. WIERSCHING fährt mit Tauchppanzer 1 in Bug-die 1. Abteil. des Panzerreg. 18 (MANFRED GRAF STRACHWITZ) taucht in Fluß (80 Panzer)-feindl. Panzerspähwagen werden vernichtet und in Flucht geschlagen-Panzerspitzen der Heeresgruppe Mitte rollen vor.
3.) südl. von Brest (bei Koden): geglückter Schlag gegen die Brücke-Überraschungsangriff des XXIV.
Panzerkorps (Gen. Frh. GEYR VON SCHWEPPENBURG)-3. Panzerdiv. (Gen. MODEL) fährt über schnell errichtete Brücken über Fluß.
4.) nördl. von Brest (Drohizyn): Pionierbat. 178 (292 Inf.div.) baut Brücke für IX. Korps-Inf.reg 507 u. 508 gehen unter Art.feuer über Bug-Bildung eines Brückenkopfes und Vernichtung der russ. Feldwachen-erste Brücke im Bereich der 4. Armee steht-78. Inf.div. bereit zum Übergang-alle Coups gegen Grenzbrücken erfolgreich (außer bei der Inf.div. 62)!-Gen.feldmarschall VON RUNDSTED tritt an (linker Flügel; 17. u. 6. Armee)-Erfolge auch bei Heeresgr. Süd (6. Armee)-56. Inf.div (Gen.maj. VON OVENS) überwindet unter Art.feuer den Bug-Pontonbrück beim Inf.rg 192 (bei Chelm)-Art. überquert Fluß-Regimenter des XIV. Korps dringen 14 km in Feindesland vor-Probleme am Südflügel (Gen. VON STÜLPNAGEL; 17. Armee)-Flußufer am San (nördl. Przemysl): Sturmbatallione der 257. Inf.div. rücken in der Nacht zum 22. in Bereitschaftsstellungen-Quakkonzert der Frösche übertönt Lärm (Leutn. ALICKE:"Gott segne die Frösche!")-3 Uhr 15: Handstreich auf Brücke gelingt-Leutn. ALICKE fällt (erster Toter der Div.)-schwere Waffen rollen über Brücke-heftige Gefechte des Inf.reg. 457-Inf.rg. 466 wird in Flanke angegriffen-Gefechte in den Getreidefeldern von Stubienka-Russen setzen sich ab-Heeresgr. Nord: Angriff an der Grenze zu Litauen kurz nach 3 Uhr-Panzer verlassen die Wälder im Morgengrauen-30. Inf.div. südl. der Memel-Pioniertrupp unter Oberleutn. WEISS (6, Komp.)-Beschuß der Höhe 71 und 67 (II. Abt. Art.reg. 47)-die Abt. WEISS stürmt die Höhe.
(wird fortgesetzt)
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Quelle: PAUL CARELL
erPanze
Samstag, 27. September 2014
UNTERNEHMEN BARBAROSSA: DER AUFMARSCH
21. JUNI 1941:
7 Armeen-4 Panzergruppen-3 Luftflotten: 3 000 000 Mann-600 000 Fahrzeuge-750 000 Pferde-3580 Panzerkampfwagen-7184 Geschütze-1830 Flugzeuge sowie die 3. und 4. rumänische Armee (im Süden).
1.) Heeresgruppe Nord: Feldmarschall RITTER VON LEEB: 2 Armeen-1 Panzergruppe.
Vorstoß aus Ostpreußen über die Memel-Ziel: Vernichtung der Russen im Baltikum; Einnahme Leningrads-Panzergruppe 4: Generaloberst HOEPNER-Befehlshaber der Korps: Gen. VON MANSTEIN- Gen. REINHARDT-Luftflotte 1: Generaloberst KELLER-außerdem: finnische Verbündete
2.) Heeresgruppe Mitte: Feldmarschall VON BOCK-von der Romintener Heide bis südl. Brest-Litowsk (400 km)-2 Armeen-Panzergruppe 2: Generaloberst GUDERIAN-Panzergruppe 3: Generaloberst HOTH-Luftflotte 2 (mit Stukas): Feldmarschall KESSELRING-stärkste Heeresgruppe-Ziel: Vernichtung der Russen im Dreieck Brest-Wilna-Smolensk-Schwerpunkt bei dieser Heeresgruppe, die eine schnelle Entscheidung herbeiführen sollte.
3.) Heeresgruppe Süd: Feldmarschall VON RUNDSTEDT-3 Armeen-von den Pripjetsümpfen bis zu den Karpaten-Ziel: die Armee des Genearaloberst KIRPONOS vernichten-Dnjepr-Übergänge sichern-Kiew einnehmen. Luftflotte 4-als Sicherung: die Rumänen sowie die 11. deutsche Armee
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Quelle: PAUL CARELL
7 Armeen-4 Panzergruppen-3 Luftflotten: 3 000 000 Mann-600 000 Fahrzeuge-750 000 Pferde-3580 Panzerkampfwagen-7184 Geschütze-1830 Flugzeuge sowie die 3. und 4. rumänische Armee (im Süden).
1.) Heeresgruppe Nord: Feldmarschall RITTER VON LEEB: 2 Armeen-1 Panzergruppe.
Vorstoß aus Ostpreußen über die Memel-Ziel: Vernichtung der Russen im Baltikum; Einnahme Leningrads-Panzergruppe 4: Generaloberst HOEPNER-Befehlshaber der Korps: Gen. VON MANSTEIN- Gen. REINHARDT-Luftflotte 1: Generaloberst KELLER-außerdem: finnische Verbündete
2.) Heeresgruppe Mitte: Feldmarschall VON BOCK-von der Romintener Heide bis südl. Brest-Litowsk (400 km)-2 Armeen-Panzergruppe 2: Generaloberst GUDERIAN-Panzergruppe 3: Generaloberst HOTH-Luftflotte 2 (mit Stukas): Feldmarschall KESSELRING-stärkste Heeresgruppe-Ziel: Vernichtung der Russen im Dreieck Brest-Wilna-Smolensk-Schwerpunkt bei dieser Heeresgruppe, die eine schnelle Entscheidung herbeiführen sollte.
3.) Heeresgruppe Süd: Feldmarschall VON RUNDSTEDT-3 Armeen-von den Pripjetsümpfen bis zu den Karpaten-Ziel: die Armee des Genearaloberst KIRPONOS vernichten-Dnjepr-Übergänge sichern-Kiew einnehmen. Luftflotte 4-als Sicherung: die Rumänen sowie die 11. deutsche Armee
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Quelle: PAUL CARELL
UNTERNEHMEN BARBAROSSA: 22. 6. 1941 (ES GEHT LOS)
PAUL CARELL fängt die unheimliche Stimmung kurz vor dem Angriff auf die UdSSR mit diesen Worten ein:
"Die Uhren regierten die Nacht. Die Stunden tickten wie eine Ewigkeit dahin. Überall war es so an der langen Grenze zwischen Deutschland und der Sowjetunion. Überall lagen sie wach. Quer durch den Kontinent. Von der Ostsee bis ans Schwarze Meer! 1600 Kilometer. Und auf diesen 1600 Kilometern warten drei Millionen Soldaten. In Wäldern, auf Wiesen, in Kornfeldern versteckt. Zugedeckt von der Nacht. Warten!"
"Da springen auf den genau verglichenen Uhren die Zeiger auf 3 Uhr 15.
Als hätten sie einen Kontakt gelöst, so durchzuckt im selben Moment ein gigantischer Blitz die Nacht. Die Feuerschlünde aller Geschützkaliber tun sich auf. Die Leuchtspurgranaten der Flak ziehen über den Horizont. So weit das Auge reicht, steht die Front am Bug im Blitzen der Abschüsse. Dann rollt das grummelnde Donnern wie eine Walze über den Turm von Wolka Dobrynska. Das Heulen der Werferbatterien mischt sich schauerlich ins Donnern der Geschütze. Jenseits des Bug schäumt ein Meer von Qualm und Feuer auf. Die schmale Mondsichel der vergehenden Nacht verhüllt sich hinter einem Wolkenschleier.
Der Friede ist tot. Der Krieg macht seinen ersten schrecklichen unheilvollen Atemzug."
---
Es ist, als ob knisternde Spannung in der Luft liegt und sich die Zeit verlangsamt. Als ob die Welt den Atem anhalte. Dann die Entladung. Der Krieg, der mit dem Wesen des Menschen für alle Zeiten verbunden ist, meldet sich wieder einmal zurück. Er war nie ganz fort. Dies zu glauben, wäre naiv und ein Irrtum. Er lag vielmehr auf der Lauer, sozusagen auf dem Sprung, und hat nur Pause gemacht.
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Die Hölle, das sind wir (SARTRE).
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PAUL CARELL: UNERNEHMEN BARBAROSSA, DER MARSCH NACH RUSSLAND; Buchgemeinschaftsausgabe, Frankfurt, Berlin 1963; Lizenzausg mit Genehmigung des Verlages Ullstein für Bertelsmann usw., S. 14 und 20.
"Die Uhren regierten die Nacht. Die Stunden tickten wie eine Ewigkeit dahin. Überall war es so an der langen Grenze zwischen Deutschland und der Sowjetunion. Überall lagen sie wach. Quer durch den Kontinent. Von der Ostsee bis ans Schwarze Meer! 1600 Kilometer. Und auf diesen 1600 Kilometern warten drei Millionen Soldaten. In Wäldern, auf Wiesen, in Kornfeldern versteckt. Zugedeckt von der Nacht. Warten!"
"Da springen auf den genau verglichenen Uhren die Zeiger auf 3 Uhr 15.
Als hätten sie einen Kontakt gelöst, so durchzuckt im selben Moment ein gigantischer Blitz die Nacht. Die Feuerschlünde aller Geschützkaliber tun sich auf. Die Leuchtspurgranaten der Flak ziehen über den Horizont. So weit das Auge reicht, steht die Front am Bug im Blitzen der Abschüsse. Dann rollt das grummelnde Donnern wie eine Walze über den Turm von Wolka Dobrynska. Das Heulen der Werferbatterien mischt sich schauerlich ins Donnern der Geschütze. Jenseits des Bug schäumt ein Meer von Qualm und Feuer auf. Die schmale Mondsichel der vergehenden Nacht verhüllt sich hinter einem Wolkenschleier.
Der Friede ist tot. Der Krieg macht seinen ersten schrecklichen unheilvollen Atemzug."
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Es ist, als ob knisternde Spannung in der Luft liegt und sich die Zeit verlangsamt. Als ob die Welt den Atem anhalte. Dann die Entladung. Der Krieg, der mit dem Wesen des Menschen für alle Zeiten verbunden ist, meldet sich wieder einmal zurück. Er war nie ganz fort. Dies zu glauben, wäre naiv und ein Irrtum. Er lag vielmehr auf der Lauer, sozusagen auf dem Sprung, und hat nur Pause gemacht.
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Die Hölle, das sind wir (SARTRE).
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PAUL CARELL: UNERNEHMEN BARBAROSSA, DER MARSCH NACH RUSSLAND; Buchgemeinschaftsausgabe, Frankfurt, Berlin 1963; Lizenzausg mit Genehmigung des Verlages Ullstein für Bertelsmann usw., S. 14 und 20.
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