Freitag, 10. Oktober 2014
UNTERNEHMEN BARBAROSSA (6): ERSTE ERFOLGE
Stab der 197. I. D.. im Schloß von Bialowieza-Auftrag, den Urwald vom Feind zu säubern-Ausbruchsschlachten bei der 29 I. D. (mot.) u. dem I.R. "Großdeutschland" (29. Juni)-die Fußdivisionen der 4. und 9. Armee marschieren in Eilmärschen herbei-bis dahin müssen die 29. I. D. (mot.), HOTHS 18. I. D. (mot.) u. die 19. Pz. D. "den Sack zuhalten"-Kampfgruppe "THOMAS", Teile der 10. Pz. D., Panzerjäger, zwei Bat. der I. R. 71, zwei. Art.abteilungen u. Pioniere in zwei Keilen in das Waldgebiet (Zelwianka-Abschnitt)-Teile der 4. sowjet. Armee um Zelwianka-Russen zahlenmäßig überlegen; sie greifen mit Panzern von hinten das 1. Bat. I. R. 15 an; versuchen Eisenbahnbrücke von Zelwa in die Hand zu bekommen-Oberstleutn. FRANZ kommandiert Paksperre-"Die Russen werden gestoppt."-ablösende Fußdiv. kommt-29. I. D. nach Norden-"neuen feldzugsentscheidenden Operationen zu. In vierzehn Tagen wird der Name der Division in aller Mund sein."-29. Juni, abends: Spitzen der 18. Pz. D. in Minsk-tags zuvor: Teile der Pz. gruppe HOTH (18. Pz. D.) hatten Stadt genommen-18. Pz. D. Befehl, südl. Minsk vorbeizustoßen, auf Borisow vorzustoßen (an der Beresina) u. Brückenkopf zu bilden-Gen. NEHRING heute: "Das Ganze war ein Unternehmen, das nahezu einem Himmelfahrtskommando gleichkam"-der Stoß der Div. führt 100 km in feindl. Gebiet!-"Am 30. Juni früh tritt NEHRING an."-russ. Widerstand; starke Verteidigungsstellungen-Divisionen werden aufgehalten-JEREMENKO hat den Befehl: "Halten oder sterben."-er spielt auf Zeit u. will Verteidigungslinie aufbauen-Vorausabteilung unter Major TEEGE: II. Abt. Pz. R. 18; Männer des Kradschützenbat. 18 (auf den Panzern aufgesessen), Teile der Aufklärungsabt. 88 (mot.) sowie Art. abt. des Major TEICHERT-Mittag des 1. Juli: TEEGE vor Borisow; große Verluste-früher Nachmittag: 2 Bat. Schützenreg. 52 mit Panzerunterstützung stürmen Brückenkopf auf dem Westufer-10. Komp. durch russ. Verteidigung-Unteroffizier Bukatschek (1. Zug) stürmt Brücke, schaltet die beiden MG-Nester aus, bekommt Kugel in Schulter, läuft mit seinen Leuten dennoch über Brücke, nimmt Sprengkommando gefangen, ehe der sowjet. Leutn. Brücke sprengen kann.
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Sonntag, 5. Oktober 2014
UNTERNEHMEN BARBAROSSA: DIE ERSTEN ERFOLGE (5)
1.) Überrumpelung der feindlichen Luftwaffe wichtig für Bodentruppen-GUDERIAN in seinen Memoiren: Der Feind wußte nichts von unseren Absichten-Marschall JEREMENKO in seinen Memoiren (1956): STALIN hat an das Abkommen mit Deutschland geglaubt; hielt bevorstehenden Angriff für Lüge; glaubte, Westmächte wollten Rußland in den Krieg treiben-STALIN als "Opfer seiner eigenen konspirativen Denkart": der Westen wolle ihn in die Gegnerschaft zu Hitler "hineinoperieren"-Ostaufmarsch solle England täuschen (Ablenkung von geplanter Invasion der Insel)-Gen.feldmarschall VON MANSTEIN: man konnte auf der einen Seite mit Offensivwerden der Russen rechnen (starke Panzerkräfte bei Bialystok u. Lemberg); auf der anderen Seite keine unmittelbaren Angriffsabsichten (s. Gliederung der russ. Kräfte am 22. Juni)-P. CARELL: "Aufmarsch für alle Fälle"-Gen.oberst HOTH (Studie über den Panzerkrieg): strategischer Überfall geglückt; Russen haben starke Kräfte im Bogen von Bialystok (mehr als für Defensive nötig)-STALIN wollte HITLER nicht reizen: Grund: Neuorganisation der Armee; Umrüstung und Ausstattung mit neuen Panzern und Flugzeugen-dies wiederum bestärkte HITLER-Krieg als Ergebnis eines Pokerspiels zwischen zwei Diktatoren-LIDELL HART ("Die Rote Armee"): STALIN wollte seine Position in Mitteleuropa ausbauen und von HITLER dann Zugeständnisse erpressen; STALIN habe ja auch während des Frankreichfeldzuges die drei baltischen Staaten besetzt, obwohl sie zur deutschen Einflußsphäre gehörten-HITLER fühlte sich übers Ohr gehauen-er glaubte, die Russen würden nicht warten, bis er England besetzt habe-21. Dez.: HITLER unterschreibt die WEISUNG NR. 21: FALL BARBAROSSA-STALIN wollte HITLER keinen Kriegsgrund geben: Verbot an Gen. Karabitschew, Grenzbefestigungen zu inspizieren; Grenztruppen sollten nicht in Kriegsstimmung versetzt werden; Folgen: kein ordentlicher Gefechtsdienst; keine weitreichende Artillerie bereitgestellt; keine Planung für Sperrfeuer; schließlich Untergang der 4. sowjetischen Armee-Gen.major POTATURTSCHEW (4. russ. Pz.div in Bialystok) gerät in Gefangenschaft-Gen.major GOLUBJOW befiehlt bei Kriegsausbruch: "Wir müssen warten."-30 % der Panzer der 4. Pz.div nicht fahrbereit; ein weiterer Teil ohne Treibstoff-Befehl zur Trennung der Pz.regimenter und der Schützenbrigade-"völlige Kopflosigkeit der sowjetischen Führung"-Pz.div. sollte "geschlossen, frontal oder flankierend zum Gegenangriff" eingesetzt werden-29 Juni: "STALINS berühmte 4. Pz.div. nur noch ein Trümmerhaufen"-Flucht in die Wälder.
2.) Stärke der 4. Pz.div von POTATURTSCHEW: 355 Panzer; 30 Panzerspähwagen; 21 T 34; 10 überschwere 68-Tonner (KW; 15, 2 Geschütze); Art.reg: 24 Geschütze Kaliber 12, 2 u. 15, 2; Brückenbataillon.
Dagegen GUDERIANS Pz.gruppe: 5 Pz.div.; 3 1/2 mot. Div.: 850 Panzer.
2. Batterie Art.reg 292 schießt Kosakenangriff zusammen-78. Inf.div. soll Wald von Bialowieza durchsuchen-Russen sollen in Richtung der 17. Inf.div. getrieben werden-29. Juni: die 78. Inf.div. tritt in 3 Marschkolonnen an: Inf.reg 215 rechts; Inf. reg. 195 links; Inf.reg. 238 hinten- 3. Bat. des Inf.reg. 215 in Flanke und Rücken der Russen; Panik-Oberst JASCHIN tot an Baumsperre-nächster Tag: Art.beschuß des Waldes-Inf. geht zugweise vor-Verluste der 2tägigen Kämpfe im Bialowiezer Forst: Russen: 600 Tote; 1140 Gefangene; 3000 Russen in Auffanglinie der 17. Inf.div.-Deutsche (78. Inf.div.): 114 Tote; 125 Verwundete.-
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Mitteleuropa ausbauen
2.) Stärke der 4. Pz.div von POTATURTSCHEW: 355 Panzer; 30 Panzerspähwagen; 21 T 34; 10 überschwere 68-Tonner (KW; 15, 2 Geschütze); Art.reg: 24 Geschütze Kaliber 12, 2 u. 15, 2; Brückenbataillon.
Dagegen GUDERIANS Pz.gruppe: 5 Pz.div.; 3 1/2 mot. Div.: 850 Panzer.
2. Batterie Art.reg 292 schießt Kosakenangriff zusammen-78. Inf.div. soll Wald von Bialowieza durchsuchen-Russen sollen in Richtung der 17. Inf.div. getrieben werden-29. Juni: die 78. Inf.div. tritt in 3 Marschkolonnen an: Inf.reg 215 rechts; Inf. reg. 195 links; Inf.reg. 238 hinten- 3. Bat. des Inf.reg. 215 in Flanke und Rücken der Russen; Panik-Oberst JASCHIN tot an Baumsperre-nächster Tag: Art.beschuß des Waldes-Inf. geht zugweise vor-Verluste der 2tägigen Kämpfe im Bialowiezer Forst: Russen: 600 Tote; 1140 Gefangene; 3000 Russen in Auffanglinie der 17. Inf.div.-Deutsche (78. Inf.div.): 114 Tote; 125 Verwundete.-
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Mitteleuropa ausbauen
Freitag, 3. Oktober 2014
FALL BARBAROSSA: ERSTE SCHRITTE UND ERFOLGE (4)
1.) GUDERIAN an Oberst i. G. Freiherr VON LIEBENSTEIN: 29. mot. Div. (180 km südwestl. von Minsk gegen ausbrechende Russen kämpfend) soll auf Minsk-Smolensk eindrehen-General NEHRING (18. Pz.div.) auf einer Nachtfahrt von zwei russ. T 26 bedroht (27. Juni)- diese werden ausgeschaltet-17. Pz.div. "Spitze der von Süden auf Minsk eindrehenden Verbände"-sie erreicht Minsk (erste Erfolge)-Gen.oberst HOTH mit Pz.gruppe 3 von Norden einen Bogen schlagend-dringt am 26. Juni zusammen mit der 20 Pz.div unter Gen. STUMPFF in Minsk ein-Zange um Bialystroker Bogen (4. u. 9. Armee) geschlossen-4 russ. Armeen (43 Div.; 6 Brigaden: 500 000 Mann!) eingeschlossen-operatives Ziel: Smolensk-29. Inf.div. (Gen.maj. VON BOLTENSTERN): schwere Kämpfe gegen russ. Ausbruchsversuche-russ. Kavallerie reitet bei Jeziornica mit Urrä-Urrä-Rufen in MG-Feuer des Kradschützen und MG-Bat. 5-Inf.reg. 15 u. 71 in dauerndem Kampf-5. Komp. vor Zelwa-Russen laufen in Schützenketten (untergehakt und in mehreren Reihen) ins MG-Feuer-am Abend kommen sie mit einem Panzerzug wieder; links davon Kav.; rechts T 26-rollen auf Gefechtsstand des 2. Bat. zu-14. Komp. schießt mit Pak den Panzerzug in Brand-Pioniere haben Schienen gesprengt-Zug sitzt fest-Kav. reitet ins MG-Feuer der 8. Komp.-bisher schlimmstes Erlebnis; verendende Pferde-TIMSCHENKO: Deutsche stehen auf Linie Mitau, Dünaburg, Minsk, Bobruisk; Weißrußland verloren; vier Armeen abgeschnitten-JEREMENKO erkennt: deutsche Panzer greifen in großen Verbänden an; operieren selbständig; russ. Panzer nur Hilfswaffe für Schützenkorps; greifen einzeln an-schlechte russ. Straßen-Straßen sind "Schlagadern des Kieges"-Blitzkrieg "eine Sache der Verkehrsbedingungen"-nur zwei gute Straßen im Operationsgebiet GUDERIANS: Brest-Bobruisk u. nach Minsk-er führt Dringlichkeitsstufen (1 bis 3) ein-GÖRING empört, daß sein Luftnachrichtenreg. nur Stufe 3 bekam-Reg.kommandeur erschießt sich, weil er nicht wagt, GÖRING zu melden, daß er sich nicht durchsetzen konnte-3. Abt. Pz.reg. 39 an einem Wald vor Minsk; warten auf Sprit-5 Nachschubwagen ausgebrannt; Russen hinten durchgebrochen; Nachschub durcheinander-bei Slonim lassen die Russen die deutschen Panzer durchfahren; greifen Flak, Pioniere u. Troß an-Zug 1 u. 2 der 9. Komp. kehrt um; Stadt soll "gesäubert" werden-die russ. Panzer werden zerschossen-17. Pz.div. (Gen. VON ARNIM) am Stadtrand von Minsk.
2.) Überraschung der russ. Grenztruppen vollkommen (22. Juni)-so z.B. nur wenige Grenzbrücken rechtzeitig gesprengt-im Widerspruch dazu die Zahlen: russ. Front: 139 Div., 29 Brigaden: 4, 7 Millionen Mann; 6000 Flugzeuge-146 deutsche Div.: 3 Millionen Mann; 1800 Flugzeuge einsatzbereit-221.Sicherungsdiv. findet Karten der 1. Kosakenarmee-auf ihnen alle deutschen Streitkräfte exakt verzeichnet!-Russen besitzen insgesamt 17 000 Panzer!-These, STALIN habe im Finnlandkrieg Schwäche vorgetäuscht!-HITLER gibt gegenüber dem finn. Marschall MANNERHEIM zu, daß die Russen 35 000 Kampfwagen haben!-HITLER befiehlt Oberstleutn. ROWHL, Fernaufklärungsverbände zusammenzustellen (große Flughöhe; He 111)-1. Staffel klärt das Gebiet Weißrußland auf; 2. Staffel die balt. Staaten (Do 215 B-2); 3. Staffel nördl. der Schwarzmeerküste (He. u. Do); Spezialstaffel der Versuchsstelle für Höhenflüge: Minsk bis Kiew (Ju 88 B; Ju 86 P; 10-u. 12 000 m Höhe!)-die Aktion war erfolgreich-Russen merken nichts-nur eine Maschine mußte notlanden, konnte aber noch rechtzeitig in Brand gesteckt werden-alle Flugplätze der Russen werden photographiert-Panzerverbände werden ausgemacht-dadurch: vernichtender Schlag gegen Russen möglich-russ. Flugzeuge am Boden zerstört-ein startender russ. Verband wird zerstört-deutsche Stuka u. Bomber fliegen 300 km tief in russ. Gebiet-sie zerstören Flugplätze-deutsche Verluste (22. 6.-19. 7.: 1284 Maschinen (Abschuß; Beschädigung)-22. Juni: alle 3 Luftflotten fliegen 2272 Einsätze mit 1766 Flugzeugen u. 506 Jägern-sieben Tage später: Einsatzkraft auf 906 Flugzeuge gesunken-3. Juli: wieder über 1000.
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LIT:
W. Buxa: 11. Infanterie-Division; Bad Nauheim 1952.
W. Conze: Die Geschichte der 291 I.D.; Bad Nauheim 1953.
G. Dieckhoff: Die 3 I.D. (mot.); Göttingen 1960.
R. Grams: 14. Panzer-Division; Bad Nauheim 1957.
Dr. R. Gschöpf: Mein Weg mit der 45 I.D.; Linz 1957.
K. Hennecke: Die Geschichte der 170 I.D.; Bad Nauheim 1952.
W. Hubatsch: 61. Infanteriedivision; Bad Nauheim 1958.
H. Grossmann: Geschichte der 6. I.D.; Bad Nauheim 1958.
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H. GUDERIAN: Erinnerungen eines Soldaten; Heidelberg 1951.
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Nach PAUL CARELL: UNTERNEHMEN BARBAROSSA.
2.) Überraschung der russ. Grenztruppen vollkommen (22. Juni)-so z.B. nur wenige Grenzbrücken rechtzeitig gesprengt-im Widerspruch dazu die Zahlen: russ. Front: 139 Div., 29 Brigaden: 4, 7 Millionen Mann; 6000 Flugzeuge-146 deutsche Div.: 3 Millionen Mann; 1800 Flugzeuge einsatzbereit-221.Sicherungsdiv. findet Karten der 1. Kosakenarmee-auf ihnen alle deutschen Streitkräfte exakt verzeichnet!-Russen besitzen insgesamt 17 000 Panzer!-These, STALIN habe im Finnlandkrieg Schwäche vorgetäuscht!-HITLER gibt gegenüber dem finn. Marschall MANNERHEIM zu, daß die Russen 35 000 Kampfwagen haben!-HITLER befiehlt Oberstleutn. ROWHL, Fernaufklärungsverbände zusammenzustellen (große Flughöhe; He 111)-1. Staffel klärt das Gebiet Weißrußland auf; 2. Staffel die balt. Staaten (Do 215 B-2); 3. Staffel nördl. der Schwarzmeerküste (He. u. Do); Spezialstaffel der Versuchsstelle für Höhenflüge: Minsk bis Kiew (Ju 88 B; Ju 86 P; 10-u. 12 000 m Höhe!)-die Aktion war erfolgreich-Russen merken nichts-nur eine Maschine mußte notlanden, konnte aber noch rechtzeitig in Brand gesteckt werden-alle Flugplätze der Russen werden photographiert-Panzerverbände werden ausgemacht-dadurch: vernichtender Schlag gegen Russen möglich-russ. Flugzeuge am Boden zerstört-ein startender russ. Verband wird zerstört-deutsche Stuka u. Bomber fliegen 300 km tief in russ. Gebiet-sie zerstören Flugplätze-deutsche Verluste (22. 6.-19. 7.: 1284 Maschinen (Abschuß; Beschädigung)-22. Juni: alle 3 Luftflotten fliegen 2272 Einsätze mit 1766 Flugzeugen u. 506 Jägern-sieben Tage später: Einsatzkraft auf 906 Flugzeuge gesunken-3. Juli: wieder über 1000.
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LIT:
W. Buxa: 11. Infanterie-Division; Bad Nauheim 1952.
W. Conze: Die Geschichte der 291 I.D.; Bad Nauheim 1953.
G. Dieckhoff: Die 3 I.D. (mot.); Göttingen 1960.
R. Grams: 14. Panzer-Division; Bad Nauheim 1957.
Dr. R. Gschöpf: Mein Weg mit der 45 I.D.; Linz 1957.
K. Hennecke: Die Geschichte der 170 I.D.; Bad Nauheim 1952.
W. Hubatsch: 61. Infanteriedivision; Bad Nauheim 1958.
H. Grossmann: Geschichte der 6. I.D.; Bad Nauheim 1958.
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H. GUDERIAN: Erinnerungen eines Soldaten; Heidelberg 1951.
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Nach PAUL CARELL: UNTERNEHMEN BARBAROSSA.
Dienstag, 30. September 2014
DIE VERRÜCKTE WELT DER TACHYONEN
Die theoretische Physik schließt heute eine ZEITUMKEHR nicht mehr völlig aus. Die spezielle Relativitätstheorie lehrt: Bewegt sich ein Körper schneller als das Licht, reist er in der Zeit zurück (er ist "zeitlich rückläufig"). Das Licht bewegt sich mit 300 000 km/ sec. Dies ist eine Grenzgeschwindigkeit. Wir haben gelernt, daß nichts schneller als das Licht sein kann. Die Physiker postulieren jedoch Teilchen, die noch schneller sind. Diese werden Tachyonen genannt.
Mit Tachyonen kann man sogar Nachrichten übermitteln. Das funktioniert etwa so:
A schickt B eine tachyonische Nachricht um-sagen wir O Uhr 30, was ein wenig spät ist. Wenn sich nun die Tachyonen mächtig beeilen, dann kommen sie bei B beispielsweise um 23 Uhr an. Zu der Zeit kann man gerade noch anrufen. Was heißt das nun? B kriegt die Nachricht, bevor sie abgeschickt wurde. Er wird außerdem von einem Ereignis informiert, was noch gar nicht stattgefunden hat. B blickt also in die Zukunft. Das bekommt übrigens nicht jedem! B schickt nun die Nachricht wieder an A zurück, wo sie um 21 Uhr 30 ankommt. A erhält also seine Nachricht 3 Stunden, bevor er sie abgeschickt hat.
In der Welt der Tachyonen ist alles auf den Kopf gestellt. Das Wenn-dann-Schema wird in ein Dann-wenn-Schema umgewandelt, Antworten kommen vor den Fragen.
Die Physiker haben herausgefunden: TACHYONISCHE EXPERIMENTE FUNKTIONIEREN NICHT!
Physiker kann man also bis max. Lichtgeschwindigkeit beschleunigen, was auch nicht gerade gut für die Gesundheit sein soll.
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Nach PAUL WATZLAWICK: WIE WIRKLICH IST DIE WIRKLICHKEIT? (In der tachyonischen Welt erscheint das Buch von P. Watzlawick, bevor er es geschrieben hat. Ich kann dann also sein noch nicht geschriebenes Buch lesen und ihm schreiben, wie es mir gefallen hat. Vielleicht schreibt er bei Nichtgefallen sein Buch nicht. Dann habe ich ein noch nicht geschriebenes Buch gelesen, das überdies niemals geschrieben werden wird. By the way: Kosten noch nicht geschriebene Bücher Geld?---
Wie wirklich ist übrigens P. W.?-----
Mit Tachyonen kann man sogar Nachrichten übermitteln. Das funktioniert etwa so:
A schickt B eine tachyonische Nachricht um-sagen wir O Uhr 30, was ein wenig spät ist. Wenn sich nun die Tachyonen mächtig beeilen, dann kommen sie bei B beispielsweise um 23 Uhr an. Zu der Zeit kann man gerade noch anrufen. Was heißt das nun? B kriegt die Nachricht, bevor sie abgeschickt wurde. Er wird außerdem von einem Ereignis informiert, was noch gar nicht stattgefunden hat. B blickt also in die Zukunft. Das bekommt übrigens nicht jedem! B schickt nun die Nachricht wieder an A zurück, wo sie um 21 Uhr 30 ankommt. A erhält also seine Nachricht 3 Stunden, bevor er sie abgeschickt hat.
In der Welt der Tachyonen ist alles auf den Kopf gestellt. Das Wenn-dann-Schema wird in ein Dann-wenn-Schema umgewandelt, Antworten kommen vor den Fragen.
Die Physiker haben herausgefunden: TACHYONISCHE EXPERIMENTE FUNKTIONIEREN NICHT!
Physiker kann man also bis max. Lichtgeschwindigkeit beschleunigen, was auch nicht gerade gut für die Gesundheit sein soll.
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Nach PAUL WATZLAWICK: WIE WIRKLICH IST DIE WIRKLICHKEIT? (In der tachyonischen Welt erscheint das Buch von P. Watzlawick, bevor er es geschrieben hat. Ich kann dann also sein noch nicht geschriebenes Buch lesen und ihm schreiben, wie es mir gefallen hat. Vielleicht schreibt er bei Nichtgefallen sein Buch nicht. Dann habe ich ein noch nicht geschriebenes Buch gelesen, das überdies niemals geschrieben werden wird. By the way: Kosten noch nicht geschriebene Bücher Geld?---
Wie wirklich ist übrigens P. W.?-----
FALL BARBAROSSA: ERSTE SCHRITTE (3)
1.) Korps MANSTEIN nördl. der Düna-Pz.korps 41 (REINHARDT) u. linker Flügel der 16. Armee (Gen. oberst BUSCH) noch über 100 km zurückhängend-deutsche Pz.keile werden vom Gegner ignoriert ("in totaler Unkenntnis über die Lage")-er wirft alles gegen MANSTEINS Dünaübergang-oberste deutsche Führung erkennt nicht "Logik ihrer eigenen Strategie"-daher: MANSTEIN erhält Haltebefehl (für 6 Tage!): er soll Brückenkopf verteidigen und auf linken Flügel der 16. Armee warten-"Krise zwischen Führer und Oberkommando" (daraus resultierend: Fehlentscheidungen ("Nägel zum Sarge des Ostheeres"))-Russen haben Zeit, Reserven heranzuholen.
2.) Südfront: Feldmarschall VON RUNDSTEDT u. Gen.oberst VON KLEIST (Pz.gruppe 1): "schwierigstes Los des Feldzuges gezogen"-17. Armee (Gen. der Inf. VON STÜLNAGEL gegen Bunkerlinien vor Lemberg u. Przemysel-6. Armee (REICHENAU) trotz Widerstand über den Styr-Pz. gruppe VON KLEIST: Durchbruch östl. von Lemberg-russ. Gegenangriff (KIRPONOS)-schwere u. überschwere russ. Panzer müssen durch Flak u. Art. bekämpft werden-T 34 gegen Schützenbrigade der 16. Pz.div. am Styr-Pz.jägerabteilung 16 mit 3, 7 Pak: Geschosse prallen am T 34 ab; nur Turm beschädigt; T
34 wendet-Gen.maj. HUBE (16. Pz.div): "Es geht langsam aber sicher vorwärts." (dies entsprach aber nicht dem Konzept!)-11. Armee (Gen.oberst RITTER VON SCHOBERT) an der rumän.-russ. Grenze: fast keine Vorkommnisse; beabsichtigte Verspätung; russ. Truppen sollten in Kessel im Norden getrieben werden-198 Inf.div: Erkundung über den Pruth-Ziel: Sculeni besetzen-Inf.reg. 305 besetzt Ort und Brückenkopf; hält ihn "gegen starken Feinddruck"-Verzögerungen am Nordflügel der Heeresgruppe (6. u. 17. Armee); auch SCHOBERTS Divisionen müssen warten-1. Juli: 198 Inf.div. tritt aus Brückenkopf an-24 h später: die übrigen Divisionen des 30. Korps (170 Inf.div; Gen.maj, WITTKE; 13. u. 14. rumän. div.)-54. u. 11. Korps überschreiten an den Seiten des 30. den Pruth-Holzbrücke über Pruth bei Tutora wird von der 170. Inf.div. im Handstreich genommen-kühne u. listige Aktion des Leutn. JORDAN: er durchbricht die Grenzzsicherung, kämpft Damm frei u.schaltet die russ. Sicherung aus-Angriff der 11. Armee (Richtung Nordost (Dnjestr))-SCHOBERT schiebt den Gegner vor sich her, der sich zäh wehrt (war so nicht vorgesehen!)-Pz.divisionen RUNDSTEDTS dringen 100 km vor ("nach 10 Tagen härtester Kämpfe")-KIPONOS entgeht Umfassung-RUNDSTEDT: operativer Durchbruch nicht gelungen-Heeresgruppe Süd: Zeitplan durcheinander!
3.) Mittelfront: hier lief es besser!-schnell erkämpfter Durchbruch-die Pz.gruppen HOTH u. GUDERIAN stoßen an der Flügeln der Heeresgruppe vor-setzen zum Zangenangriff an-1600 Panzer an der Mittelfront: hier sollte Entscheidung fallen-zusammen mit Pz.gruppe 4 (Gen.oberst HOEPNER) sollte Moskau eingenommen werden-Panzer kommen gut voran-bei Inf. lief es weniger gut:-45. Inf,div.: hoher Blutzoll bei der Feste Brest-Litowsk-Angriff des Hauptmann PRAXA (3. Bat. Inf.reg. 135)-Art. schießt die Festung sturmreif-Überquerung des Bug in Schlauchbooten-die Inf.reg. 135 u. 130 dringen in Festung ein-ebenso Leutn. WIELTSCH mit seinem Zug-Hauptmann PRAXA u. Hauptmann KRAUSS (Art.reg 99, 1. Abt.) tot-70 Mann des 3. Bat eingeschlossen-TEUCHLERS MG-GRUPPE wird durch Scharfschützen niedergemacht-Stoßtrupp des 1. Bat Inf.reg. 133 bricht bis zur Kirche durch-Befreiung der eingeschlossenen Gruppen-29. Juni: Feldmarschall KESSELRING setzt Stukageschwader ein-30. Juni: Festung erobert! 7000 gefangene Russen-deutsche Verluste: 482 u. über 1000 Verwundete.
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Verluste (Ostfront) bis zum 30 Juni: 8886.
edemdemKonzept
2.) Südfront: Feldmarschall VON RUNDSTEDT u. Gen.oberst VON KLEIST (Pz.gruppe 1): "schwierigstes Los des Feldzuges gezogen"-17. Armee (Gen. der Inf. VON STÜLNAGEL gegen Bunkerlinien vor Lemberg u. Przemysel-6. Armee (REICHENAU) trotz Widerstand über den Styr-Pz. gruppe VON KLEIST: Durchbruch östl. von Lemberg-russ. Gegenangriff (KIRPONOS)-schwere u. überschwere russ. Panzer müssen durch Flak u. Art. bekämpft werden-T 34 gegen Schützenbrigade der 16. Pz.div. am Styr-Pz.jägerabteilung 16 mit 3, 7 Pak: Geschosse prallen am T 34 ab; nur Turm beschädigt; T
34 wendet-Gen.maj. HUBE (16. Pz.div): "Es geht langsam aber sicher vorwärts." (dies entsprach aber nicht dem Konzept!)-11. Armee (Gen.oberst RITTER VON SCHOBERT) an der rumän.-russ. Grenze: fast keine Vorkommnisse; beabsichtigte Verspätung; russ. Truppen sollten in Kessel im Norden getrieben werden-198 Inf.div: Erkundung über den Pruth-Ziel: Sculeni besetzen-Inf.reg. 305 besetzt Ort und Brückenkopf; hält ihn "gegen starken Feinddruck"-Verzögerungen am Nordflügel der Heeresgruppe (6. u. 17. Armee); auch SCHOBERTS Divisionen müssen warten-1. Juli: 198 Inf.div. tritt aus Brückenkopf an-24 h später: die übrigen Divisionen des 30. Korps (170 Inf.div; Gen.maj, WITTKE; 13. u. 14. rumän. div.)-54. u. 11. Korps überschreiten an den Seiten des 30. den Pruth-Holzbrücke über Pruth bei Tutora wird von der 170. Inf.div. im Handstreich genommen-kühne u. listige Aktion des Leutn. JORDAN: er durchbricht die Grenzzsicherung, kämpft Damm frei u.schaltet die russ. Sicherung aus-Angriff der 11. Armee (Richtung Nordost (Dnjestr))-SCHOBERT schiebt den Gegner vor sich her, der sich zäh wehrt (war so nicht vorgesehen!)-Pz.divisionen RUNDSTEDTS dringen 100 km vor ("nach 10 Tagen härtester Kämpfe")-KIPONOS entgeht Umfassung-RUNDSTEDT: operativer Durchbruch nicht gelungen-Heeresgruppe Süd: Zeitplan durcheinander!
3.) Mittelfront: hier lief es besser!-schnell erkämpfter Durchbruch-die Pz.gruppen HOTH u. GUDERIAN stoßen an der Flügeln der Heeresgruppe vor-setzen zum Zangenangriff an-1600 Panzer an der Mittelfront: hier sollte Entscheidung fallen-zusammen mit Pz.gruppe 4 (Gen.oberst HOEPNER) sollte Moskau eingenommen werden-Panzer kommen gut voran-bei Inf. lief es weniger gut:-45. Inf,div.: hoher Blutzoll bei der Feste Brest-Litowsk-Angriff des Hauptmann PRAXA (3. Bat. Inf.reg. 135)-Art. schießt die Festung sturmreif-Überquerung des Bug in Schlauchbooten-die Inf.reg. 135 u. 130 dringen in Festung ein-ebenso Leutn. WIELTSCH mit seinem Zug-Hauptmann PRAXA u. Hauptmann KRAUSS (Art.reg 99, 1. Abt.) tot-70 Mann des 3. Bat eingeschlossen-TEUCHLERS MG-GRUPPE wird durch Scharfschützen niedergemacht-Stoßtrupp des 1. Bat Inf.reg. 133 bricht bis zur Kirche durch-Befreiung der eingeschlossenen Gruppen-29. Juni: Feldmarschall KESSELRING setzt Stukageschwader ein-30. Juni: Festung erobert! 7000 gefangene Russen-deutsche Verluste: 482 u. über 1000 Verwundete.
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Verluste (Ostfront) bis zum 30 Juni: 8886.
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