Zusammentreffen der Panzerspitzen NEHRINGS (18. Pz. D.) und KREJSERS bei dem Dorf LIPKI-T 34 und schwere KW 2 (52 Tonnen) der Russen rollen heran-deutsche Panzer III schießen russ. T 26 u. BT in Brand-die 5-cm-Kanonen können die schweren russ. Panzer nicht aufhalten-Volltreffer beim ersten Panzer III-Ausweichmanöver der anderen-deutsche Panzer IV rollen heran (sog. "Stummel"; 7, 5-cm-Kanone)-die T 34 langsam in der Schußfolge-die deutschen Panzer unterfahren das Feuer des T 34 u. manövrieren ihn aus-aussteigende Besatzung wird mit MG des Panzer III beschossen-ein KW 2 (15,2-cm-Kanone) im Gefecht mit 2 Panzer III-deutsche Granaten bleiben in der Panzerung des russ. Panzers stecken-die Russen steigen aus-Motorschaden-Fehler der Russen: setzen Panzer einzeln und nicht im Verband ein-Panzer als Hilfswaffe der Infanterie="Panzertaktik ganz altenStils"-russ. Panzer werden folglich von den deutschen Panzerkompanien einzeln zerschlagen-Angriff KREJSERS gescheitert-ein KW erhielt 11 Treffer, aber keinen Durchschlag!-ein Kriegstagebuch des Schützenregiments 101: 5. Juli: Tolotschino-russ. Panzerangriff-Uffz FINDEISEN (mit Männern der 6. u. 7. Komp.) erledigt Panzer, der sich im Wald festgefahren hat-10 Panzer T 26 vor der Front-Leutn. ISEBECK (Pz. jägerabt. 88) sperrt mit 5-cm-Pak Straße-9 der 10 russ. Panzer werden ausgeschaltet-7. Juli: russ. Pz. angriff-vorderstes Pak-Geschütz von Leutn. ISEBECK erhält Treffer (Besatzung tot bzw. verwundet)-52-Tonner durch Pak-Sperre-fährt sich fest, feuert aber weiter-Leutn. KREUTER (Schützenreg. 101, Stabskomp.) nähert sich mit einigen Männern-MG gibt Feuerschutz (Spezial-Hartkern-Munition)-Geschosse prallen ab-Uffz. WEBER u. Obergefreiter KÜHNE laufen auf den Panzer zu-sie werfen geballte Ladungen aus Handgranaten-KÜHNE wird am Oberarm verletzt-der russ. Panzer kann sein Geschütz nicht mehr schwenken-der Leutnant unter dem Geschützrohr des russ. Panzers-Schütze JEDERMANN wirft ihm Stilhandgranate zu-der Leutnant schiebt sie ins Rohr, springt vom Panzer ab u. rollt sich zur Seite-erst krepiert die Handgranate, dann die Panzergranate-die Luke fliegt auf-Obergefreiter KLEIN wirft aus 8 m Entfernung eine geballte Ladung in die Luke-der Turm fliegt 5 m weit weg-der Panzer brennt stundenlang-Panzer qualmt bis zum Abend, als Hauptmann PEPPER u. Leutn. KRAUSE die Stellung der Kompanie abgehen-Schüsse aus russ. Gewehr-beide nehmen Deckung-ein Tag später wird PEPPER von einem russ. Baumschützen erschossen, Leutn. KRAUSE wird schwer verwundet und stirbt wenige Stunden später-der Schütze ist eine Viertelstunde später tot, da er sich nicht ergeben wollte (bis S. 70).
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Montag, 20. Oktober 2014
Samstag, 18. Oktober 2014
UNTERNEHMEN BARBAROSSA: ERSTE ERFOLGE (7)
1.) die Panzer TEEGES, Kradschützen, Flakabt. LAUBE über die BERESINA-8,8-Geschütze der 2. Batterie sichern Brücke-Leutn. DÖLL schlägt mit seiner 8,8-Batterie russ. Elitebataillone zurück-hält Brücke unter schweren Verlusten-Weg zum DNJEPR frei-130 km südlich: GENERAL MODELS 3. P.D. bereits über Fluß-noch weiter südlich: ebenso 4. P. D. vom Korps des GENERALS FREIHERR GEYR VON SCHWEPPENBURG-zielt auf Mogilew-"JEREMENKO hat die Partie an der BERESINA verloren." (2. Juli 1941).-MARSCHALL TIMOSCHENKO übernimmt Befehl über Westfront-BERESINA wird in der Nacht zum 3. Juli zwischen BORISSOW und BOBRUISK überwunden (zum 3. Mal)-die Schützenregimenter 69, 86 der 10. Pz. D. erricheten Brückenkopf bei BERESINO-die hölzernen Brücken hinter ihnen gehen in Flammen auf-3. Juli 1941=12. Tag des Ostfeldzuges: GENERALOBERST HALDER in seinem Tagebuch: Feind im BIALYSTOKER BOGEN erledigt; vor Front der Heeresgruppe Nord: 12-15 Divisionen völlig aufgerieben; Feind vor der Heeresgruppe Süd "zerhackt und zum großen Teil zerschlagen"; Auftrag, die Masse des russ. Heeres "vorwärts DÜNA und DNJEPR zu zerschlagen, erfüllt"; Feldzug gegen Rußland gewonnen, aber noch nicht beendet: "Die Weite des Raumes und die Hartnäckigkeit des mit allen Mitteln geführten Widerstandes werden unsere Kräfte noch viele Wochen beanspruchen." (geradezu prophetisch)-GENERALFELDMARSCHALL VON BOCK (OB Heeresgruppe Mitte): Doppelschlacht von Bialystok und Minsk abgeschlossen: "Die Heeresgruppe stand im Kampf mit vier russischen Armeen in Stärke von etwa zweiunddreißig Schützendivisionen, acht Panzerdivisionen, sechs mot.-mech. Brigaden und drei Kavalleriedivisionen. Hiervon wurden zerschlagen: zweiundzwanzig Schützendivisionen, sieben Panzerdivisionen; sechs mot.-mech. Brigaden; drei Kavalleriedivisionen."-
2.) Zählung der Gefangenen und Beute: 287 704 Gefangene; 2585 Panzer erbeutet und vernichtet; 1449 Geschütze; 246 Flugzeuge; Feuerwaffen, Munition, Fahrzeuge (große Mengen); Verpflegungs-u. Betiebsstofflager.
3.) "Aber STALIN und seine Marschälle rechneten anders. 300 000 Mann bedeuteten für sie nicht die Welt. Rußland war sechsundvierzigmal größer als das Deutsche Reich in seinen Grenzen von 1938. 190 Millionen Menschen bewohnten die Sowjetunion. Sechzehn Millionen wehrfähige Männer konnten mobilisiert werden. Bis weit hinter den Ural war eine riesige Rüstungsindustrie aufgebaut. Zehn Millionen Soldaten konnten ohne Schwierigkeiten, auch ohne Verlust Westrußlands, ostwärts des Dnjepr unter die Rote Fahne geholt werden-wenn ein bißchen Zeit blieb!"
4.) STALIN: Das Schicksal der Sowjetunion entscheidet sich vor Moskau-3. Juli: Meldung durch Fliegerstaffel am Brückenkopf BORISSOW: mind. 100 russ. Panzer im Anmarsch, darunter unbekannte Panzertypen (1. Moskauer mot. Schützendivision (Gen. maj.Krejser)); darunter: T 34!- gegen GUDERIANS Panzerspitzen.
(S. 68)
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nach PAUL CARELL: UNTERNEHMEN BARBAROSSA, Buchgemeinschaftsausgabe, Berlin 1963; Lizenzausg. für Bertelsmann u.a. ; Gütersloh, Stuttg., Wien.
2.) Zählung der Gefangenen und Beute: 287 704 Gefangene; 2585 Panzer erbeutet und vernichtet; 1449 Geschütze; 246 Flugzeuge; Feuerwaffen, Munition, Fahrzeuge (große Mengen); Verpflegungs-u. Betiebsstofflager.
3.) "Aber STALIN und seine Marschälle rechneten anders. 300 000 Mann bedeuteten für sie nicht die Welt. Rußland war sechsundvierzigmal größer als das Deutsche Reich in seinen Grenzen von 1938. 190 Millionen Menschen bewohnten die Sowjetunion. Sechzehn Millionen wehrfähige Männer konnten mobilisiert werden. Bis weit hinter den Ural war eine riesige Rüstungsindustrie aufgebaut. Zehn Millionen Soldaten konnten ohne Schwierigkeiten, auch ohne Verlust Westrußlands, ostwärts des Dnjepr unter die Rote Fahne geholt werden-wenn ein bißchen Zeit blieb!"
4.) STALIN: Das Schicksal der Sowjetunion entscheidet sich vor Moskau-3. Juli: Meldung durch Fliegerstaffel am Brückenkopf BORISSOW: mind. 100 russ. Panzer im Anmarsch, darunter unbekannte Panzertypen (1. Moskauer mot. Schützendivision (Gen. maj.Krejser)); darunter: T 34!- gegen GUDERIANS Panzerspitzen.
(S. 68)
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nach PAUL CARELL: UNTERNEHMEN BARBAROSSA, Buchgemeinschaftsausgabe, Berlin 1963; Lizenzausg. für Bertelsmann u.a. ; Gütersloh, Stuttg., Wien.
Freitag, 10. Oktober 2014
MESSERSCHMITT Bf 109 G-2
LIT: HEINZ J. NOWARRA: DEUTSCHE JAGDFLUGZEUGE 1915-1945.
CAJUS BEKKER: ANGRIFFSHÖHE 4000 (Ein Kriegstagebuch der deutschen Luftwaffe).
TOLIVER/ CONSTABLE: DAS WAREN DIE DEUTSCHEN JAGDFLIEGERASSE 1939-1945
(Motorbuch Verlag).
UNTERNEHMEN BARBAROSSA (6): ERSTE ERFOLGE
Stab der 197. I. D.. im Schloß von Bialowieza-Auftrag, den Urwald vom Feind zu säubern-Ausbruchsschlachten bei der 29 I. D. (mot.) u. dem I.R. "Großdeutschland" (29. Juni)-die Fußdivisionen der 4. und 9. Armee marschieren in Eilmärschen herbei-bis dahin müssen die 29. I. D. (mot.), HOTHS 18. I. D. (mot.) u. die 19. Pz. D. "den Sack zuhalten"-Kampfgruppe "THOMAS", Teile der 10. Pz. D., Panzerjäger, zwei Bat. der I. R. 71, zwei. Art.abteilungen u. Pioniere in zwei Keilen in das Waldgebiet (Zelwianka-Abschnitt)-Teile der 4. sowjet. Armee um Zelwianka-Russen zahlenmäßig überlegen; sie greifen mit Panzern von hinten das 1. Bat. I. R. 15 an; versuchen Eisenbahnbrücke von Zelwa in die Hand zu bekommen-Oberstleutn. FRANZ kommandiert Paksperre-"Die Russen werden gestoppt."-ablösende Fußdiv. kommt-29. I. D. nach Norden-"neuen feldzugsentscheidenden Operationen zu. In vierzehn Tagen wird der Name der Division in aller Mund sein."-29. Juni, abends: Spitzen der 18. Pz. D. in Minsk-tags zuvor: Teile der Pz. gruppe HOTH (18. Pz. D.) hatten Stadt genommen-18. Pz. D. Befehl, südl. Minsk vorbeizustoßen, auf Borisow vorzustoßen (an der Beresina) u. Brückenkopf zu bilden-Gen. NEHRING heute: "Das Ganze war ein Unternehmen, das nahezu einem Himmelfahrtskommando gleichkam"-der Stoß der Div. führt 100 km in feindl. Gebiet!-"Am 30. Juni früh tritt NEHRING an."-russ. Widerstand; starke Verteidigungsstellungen-Divisionen werden aufgehalten-JEREMENKO hat den Befehl: "Halten oder sterben."-er spielt auf Zeit u. will Verteidigungslinie aufbauen-Vorausabteilung unter Major TEEGE: II. Abt. Pz. R. 18; Männer des Kradschützenbat. 18 (auf den Panzern aufgesessen), Teile der Aufklärungsabt. 88 (mot.) sowie Art. abt. des Major TEICHERT-Mittag des 1. Juli: TEEGE vor Borisow; große Verluste-früher Nachmittag: 2 Bat. Schützenreg. 52 mit Panzerunterstützung stürmen Brückenkopf auf dem Westufer-10. Komp. durch russ. Verteidigung-Unteroffizier Bukatschek (1. Zug) stürmt Brücke, schaltet die beiden MG-Nester aus, bekommt Kugel in Schulter, läuft mit seinen Leuten dennoch über Brücke, nimmt Sprengkommando gefangen, ehe der sowjet. Leutn. Brücke sprengen kann.
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Sonntag, 5. Oktober 2014
UNTERNEHMEN BARBAROSSA: DIE ERSTEN ERFOLGE (5)
1.) Überrumpelung der feindlichen Luftwaffe wichtig für Bodentruppen-GUDERIAN in seinen Memoiren: Der Feind wußte nichts von unseren Absichten-Marschall JEREMENKO in seinen Memoiren (1956): STALIN hat an das Abkommen mit Deutschland geglaubt; hielt bevorstehenden Angriff für Lüge; glaubte, Westmächte wollten Rußland in den Krieg treiben-STALIN als "Opfer seiner eigenen konspirativen Denkart": der Westen wolle ihn in die Gegnerschaft zu Hitler "hineinoperieren"-Ostaufmarsch solle England täuschen (Ablenkung von geplanter Invasion der Insel)-Gen.feldmarschall VON MANSTEIN: man konnte auf der einen Seite mit Offensivwerden der Russen rechnen (starke Panzerkräfte bei Bialystok u. Lemberg); auf der anderen Seite keine unmittelbaren Angriffsabsichten (s. Gliederung der russ. Kräfte am 22. Juni)-P. CARELL: "Aufmarsch für alle Fälle"-Gen.oberst HOTH (Studie über den Panzerkrieg): strategischer Überfall geglückt; Russen haben starke Kräfte im Bogen von Bialystok (mehr als für Defensive nötig)-STALIN wollte HITLER nicht reizen: Grund: Neuorganisation der Armee; Umrüstung und Ausstattung mit neuen Panzern und Flugzeugen-dies wiederum bestärkte HITLER-Krieg als Ergebnis eines Pokerspiels zwischen zwei Diktatoren-LIDELL HART ("Die Rote Armee"): STALIN wollte seine Position in Mitteleuropa ausbauen und von HITLER dann Zugeständnisse erpressen; STALIN habe ja auch während des Frankreichfeldzuges die drei baltischen Staaten besetzt, obwohl sie zur deutschen Einflußsphäre gehörten-HITLER fühlte sich übers Ohr gehauen-er glaubte, die Russen würden nicht warten, bis er England besetzt habe-21. Dez.: HITLER unterschreibt die WEISUNG NR. 21: FALL BARBAROSSA-STALIN wollte HITLER keinen Kriegsgrund geben: Verbot an Gen. Karabitschew, Grenzbefestigungen zu inspizieren; Grenztruppen sollten nicht in Kriegsstimmung versetzt werden; Folgen: kein ordentlicher Gefechtsdienst; keine weitreichende Artillerie bereitgestellt; keine Planung für Sperrfeuer; schließlich Untergang der 4. sowjetischen Armee-Gen.major POTATURTSCHEW (4. russ. Pz.div in Bialystok) gerät in Gefangenschaft-Gen.major GOLUBJOW befiehlt bei Kriegsausbruch: "Wir müssen warten."-30 % der Panzer der 4. Pz.div nicht fahrbereit; ein weiterer Teil ohne Treibstoff-Befehl zur Trennung der Pz.regimenter und der Schützenbrigade-"völlige Kopflosigkeit der sowjetischen Führung"-Pz.div. sollte "geschlossen, frontal oder flankierend zum Gegenangriff" eingesetzt werden-29 Juni: "STALINS berühmte 4. Pz.div. nur noch ein Trümmerhaufen"-Flucht in die Wälder.
2.) Stärke der 4. Pz.div von POTATURTSCHEW: 355 Panzer; 30 Panzerspähwagen; 21 T 34; 10 überschwere 68-Tonner (KW; 15, 2 Geschütze); Art.reg: 24 Geschütze Kaliber 12, 2 u. 15, 2; Brückenbataillon.
Dagegen GUDERIANS Pz.gruppe: 5 Pz.div.; 3 1/2 mot. Div.: 850 Panzer.
2. Batterie Art.reg 292 schießt Kosakenangriff zusammen-78. Inf.div. soll Wald von Bialowieza durchsuchen-Russen sollen in Richtung der 17. Inf.div. getrieben werden-29. Juni: die 78. Inf.div. tritt in 3 Marschkolonnen an: Inf.reg 215 rechts; Inf. reg. 195 links; Inf.reg. 238 hinten- 3. Bat. des Inf.reg. 215 in Flanke und Rücken der Russen; Panik-Oberst JASCHIN tot an Baumsperre-nächster Tag: Art.beschuß des Waldes-Inf. geht zugweise vor-Verluste der 2tägigen Kämpfe im Bialowiezer Forst: Russen: 600 Tote; 1140 Gefangene; 3000 Russen in Auffanglinie der 17. Inf.div.-Deutsche (78. Inf.div.): 114 Tote; 125 Verwundete.-
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Mitteleuropa ausbauen
2.) Stärke der 4. Pz.div von POTATURTSCHEW: 355 Panzer; 30 Panzerspähwagen; 21 T 34; 10 überschwere 68-Tonner (KW; 15, 2 Geschütze); Art.reg: 24 Geschütze Kaliber 12, 2 u. 15, 2; Brückenbataillon.
Dagegen GUDERIANS Pz.gruppe: 5 Pz.div.; 3 1/2 mot. Div.: 850 Panzer.
2. Batterie Art.reg 292 schießt Kosakenangriff zusammen-78. Inf.div. soll Wald von Bialowieza durchsuchen-Russen sollen in Richtung der 17. Inf.div. getrieben werden-29. Juni: die 78. Inf.div. tritt in 3 Marschkolonnen an: Inf.reg 215 rechts; Inf. reg. 195 links; Inf.reg. 238 hinten- 3. Bat. des Inf.reg. 215 in Flanke und Rücken der Russen; Panik-Oberst JASCHIN tot an Baumsperre-nächster Tag: Art.beschuß des Waldes-Inf. geht zugweise vor-Verluste der 2tägigen Kämpfe im Bialowiezer Forst: Russen: 600 Tote; 1140 Gefangene; 3000 Russen in Auffanglinie der 17. Inf.div.-Deutsche (78. Inf.div.): 114 Tote; 125 Verwundete.-
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Mitteleuropa ausbauen
Freitag, 3. Oktober 2014
FALL BARBAROSSA: ERSTE SCHRITTE UND ERFOLGE (4)
1.) GUDERIAN an Oberst i. G. Freiherr VON LIEBENSTEIN: 29. mot. Div. (180 km südwestl. von Minsk gegen ausbrechende Russen kämpfend) soll auf Minsk-Smolensk eindrehen-General NEHRING (18. Pz.div.) auf einer Nachtfahrt von zwei russ. T 26 bedroht (27. Juni)- diese werden ausgeschaltet-17. Pz.div. "Spitze der von Süden auf Minsk eindrehenden Verbände"-sie erreicht Minsk (erste Erfolge)-Gen.oberst HOTH mit Pz.gruppe 3 von Norden einen Bogen schlagend-dringt am 26. Juni zusammen mit der 20 Pz.div unter Gen. STUMPFF in Minsk ein-Zange um Bialystroker Bogen (4. u. 9. Armee) geschlossen-4 russ. Armeen (43 Div.; 6 Brigaden: 500 000 Mann!) eingeschlossen-operatives Ziel: Smolensk-29. Inf.div. (Gen.maj. VON BOLTENSTERN): schwere Kämpfe gegen russ. Ausbruchsversuche-russ. Kavallerie reitet bei Jeziornica mit Urrä-Urrä-Rufen in MG-Feuer des Kradschützen und MG-Bat. 5-Inf.reg. 15 u. 71 in dauerndem Kampf-5. Komp. vor Zelwa-Russen laufen in Schützenketten (untergehakt und in mehreren Reihen) ins MG-Feuer-am Abend kommen sie mit einem Panzerzug wieder; links davon Kav.; rechts T 26-rollen auf Gefechtsstand des 2. Bat. zu-14. Komp. schießt mit Pak den Panzerzug in Brand-Pioniere haben Schienen gesprengt-Zug sitzt fest-Kav. reitet ins MG-Feuer der 8. Komp.-bisher schlimmstes Erlebnis; verendende Pferde-TIMSCHENKO: Deutsche stehen auf Linie Mitau, Dünaburg, Minsk, Bobruisk; Weißrußland verloren; vier Armeen abgeschnitten-JEREMENKO erkennt: deutsche Panzer greifen in großen Verbänden an; operieren selbständig; russ. Panzer nur Hilfswaffe für Schützenkorps; greifen einzeln an-schlechte russ. Straßen-Straßen sind "Schlagadern des Kieges"-Blitzkrieg "eine Sache der Verkehrsbedingungen"-nur zwei gute Straßen im Operationsgebiet GUDERIANS: Brest-Bobruisk u. nach Minsk-er führt Dringlichkeitsstufen (1 bis 3) ein-GÖRING empört, daß sein Luftnachrichtenreg. nur Stufe 3 bekam-Reg.kommandeur erschießt sich, weil er nicht wagt, GÖRING zu melden, daß er sich nicht durchsetzen konnte-3. Abt. Pz.reg. 39 an einem Wald vor Minsk; warten auf Sprit-5 Nachschubwagen ausgebrannt; Russen hinten durchgebrochen; Nachschub durcheinander-bei Slonim lassen die Russen die deutschen Panzer durchfahren; greifen Flak, Pioniere u. Troß an-Zug 1 u. 2 der 9. Komp. kehrt um; Stadt soll "gesäubert" werden-die russ. Panzer werden zerschossen-17. Pz.div. (Gen. VON ARNIM) am Stadtrand von Minsk.
2.) Überraschung der russ. Grenztruppen vollkommen (22. Juni)-so z.B. nur wenige Grenzbrücken rechtzeitig gesprengt-im Widerspruch dazu die Zahlen: russ. Front: 139 Div., 29 Brigaden: 4, 7 Millionen Mann; 6000 Flugzeuge-146 deutsche Div.: 3 Millionen Mann; 1800 Flugzeuge einsatzbereit-221.Sicherungsdiv. findet Karten der 1. Kosakenarmee-auf ihnen alle deutschen Streitkräfte exakt verzeichnet!-Russen besitzen insgesamt 17 000 Panzer!-These, STALIN habe im Finnlandkrieg Schwäche vorgetäuscht!-HITLER gibt gegenüber dem finn. Marschall MANNERHEIM zu, daß die Russen 35 000 Kampfwagen haben!-HITLER befiehlt Oberstleutn. ROWHL, Fernaufklärungsverbände zusammenzustellen (große Flughöhe; He 111)-1. Staffel klärt das Gebiet Weißrußland auf; 2. Staffel die balt. Staaten (Do 215 B-2); 3. Staffel nördl. der Schwarzmeerküste (He. u. Do); Spezialstaffel der Versuchsstelle für Höhenflüge: Minsk bis Kiew (Ju 88 B; Ju 86 P; 10-u. 12 000 m Höhe!)-die Aktion war erfolgreich-Russen merken nichts-nur eine Maschine mußte notlanden, konnte aber noch rechtzeitig in Brand gesteckt werden-alle Flugplätze der Russen werden photographiert-Panzerverbände werden ausgemacht-dadurch: vernichtender Schlag gegen Russen möglich-russ. Flugzeuge am Boden zerstört-ein startender russ. Verband wird zerstört-deutsche Stuka u. Bomber fliegen 300 km tief in russ. Gebiet-sie zerstören Flugplätze-deutsche Verluste (22. 6.-19. 7.: 1284 Maschinen (Abschuß; Beschädigung)-22. Juni: alle 3 Luftflotten fliegen 2272 Einsätze mit 1766 Flugzeugen u. 506 Jägern-sieben Tage später: Einsatzkraft auf 906 Flugzeuge gesunken-3. Juli: wieder über 1000.
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LIT:
W. Buxa: 11. Infanterie-Division; Bad Nauheim 1952.
W. Conze: Die Geschichte der 291 I.D.; Bad Nauheim 1953.
G. Dieckhoff: Die 3 I.D. (mot.); Göttingen 1960.
R. Grams: 14. Panzer-Division; Bad Nauheim 1957.
Dr. R. Gschöpf: Mein Weg mit der 45 I.D.; Linz 1957.
K. Hennecke: Die Geschichte der 170 I.D.; Bad Nauheim 1952.
W. Hubatsch: 61. Infanteriedivision; Bad Nauheim 1958.
H. Grossmann: Geschichte der 6. I.D.; Bad Nauheim 1958.
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H. GUDERIAN: Erinnerungen eines Soldaten; Heidelberg 1951.
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Nach PAUL CARELL: UNTERNEHMEN BARBAROSSA.
2.) Überraschung der russ. Grenztruppen vollkommen (22. Juni)-so z.B. nur wenige Grenzbrücken rechtzeitig gesprengt-im Widerspruch dazu die Zahlen: russ. Front: 139 Div., 29 Brigaden: 4, 7 Millionen Mann; 6000 Flugzeuge-146 deutsche Div.: 3 Millionen Mann; 1800 Flugzeuge einsatzbereit-221.Sicherungsdiv. findet Karten der 1. Kosakenarmee-auf ihnen alle deutschen Streitkräfte exakt verzeichnet!-Russen besitzen insgesamt 17 000 Panzer!-These, STALIN habe im Finnlandkrieg Schwäche vorgetäuscht!-HITLER gibt gegenüber dem finn. Marschall MANNERHEIM zu, daß die Russen 35 000 Kampfwagen haben!-HITLER befiehlt Oberstleutn. ROWHL, Fernaufklärungsverbände zusammenzustellen (große Flughöhe; He 111)-1. Staffel klärt das Gebiet Weißrußland auf; 2. Staffel die balt. Staaten (Do 215 B-2); 3. Staffel nördl. der Schwarzmeerküste (He. u. Do); Spezialstaffel der Versuchsstelle für Höhenflüge: Minsk bis Kiew (Ju 88 B; Ju 86 P; 10-u. 12 000 m Höhe!)-die Aktion war erfolgreich-Russen merken nichts-nur eine Maschine mußte notlanden, konnte aber noch rechtzeitig in Brand gesteckt werden-alle Flugplätze der Russen werden photographiert-Panzerverbände werden ausgemacht-dadurch: vernichtender Schlag gegen Russen möglich-russ. Flugzeuge am Boden zerstört-ein startender russ. Verband wird zerstört-deutsche Stuka u. Bomber fliegen 300 km tief in russ. Gebiet-sie zerstören Flugplätze-deutsche Verluste (22. 6.-19. 7.: 1284 Maschinen (Abschuß; Beschädigung)-22. Juni: alle 3 Luftflotten fliegen 2272 Einsätze mit 1766 Flugzeugen u. 506 Jägern-sieben Tage später: Einsatzkraft auf 906 Flugzeuge gesunken-3. Juli: wieder über 1000.
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LIT:
W. Buxa: 11. Infanterie-Division; Bad Nauheim 1952.
W. Conze: Die Geschichte der 291 I.D.; Bad Nauheim 1953.
G. Dieckhoff: Die 3 I.D. (mot.); Göttingen 1960.
R. Grams: 14. Panzer-Division; Bad Nauheim 1957.
Dr. R. Gschöpf: Mein Weg mit der 45 I.D.; Linz 1957.
K. Hennecke: Die Geschichte der 170 I.D.; Bad Nauheim 1952.
W. Hubatsch: 61. Infanteriedivision; Bad Nauheim 1958.
H. Grossmann: Geschichte der 6. I.D.; Bad Nauheim 1958.
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H. GUDERIAN: Erinnerungen eines Soldaten; Heidelberg 1951.
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Nach PAUL CARELL: UNTERNEHMEN BARBAROSSA.
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