Sein richtiger Name war BARTHOLOMEW ROBERTS. Wegen seiner dunklen Hautfarbe wurde er BLACK BART genannt. Geboren 1682 in Pembrokeshire, Wales, fuhr er 20 Jahre als braver Seemann auf Handelsschiffen. 1719 geriet sein Schiff vor Guinea in die Gewalt von HOWELL DAVIS, der ebenfalls Waliser war. ROBERTS schloß sich seinem Landsmann an, um "der unangenehmen Herrschaft einiger Kapitäne zu entgehen...und aus Liebe zum Neuen und zur Veränderung", so jedenfalls berichtet ein gewisser CAPTAIN JOHNSON. Heute würden wir sagen, er wollte sich beruflich verbessern. Kurzum: DAVIS segnete 6 Wochen später das Zeitliche. Die Mannschaft erkannte, daß ROBERTS vom Fach war und wählte ihn zum Captain. Seine Bilanz liest sich beeindruckend und ist geradezu rekordverdächtig:
1719-1722: ROBERTS kapert ungefähr 400 Schiffe (Neufundland, Karibik, Südamerika, afrikanische Sklavenküste).
Juni 1720: er kapert mit einer Schaluppe (10 Kanonen, 60 Mann) in nur wenigen Tagen 22 Schiffe in Neufundland. Gleich darauf schnappt er sich ein französisches Kriegsschiff bei den Kleinen Antillen. Dieses macht er zu seinem Flaggschiff und nennt es (ironisch?) ROYAL FORTUNE.
Oktober 1720: ROBERTS kapert in 4 Tagen 16 Schiffe!
Sommer 1721, afrikanische Küste: 11 Schiffe an einem Tag! Also alle 1-2 h ein Schiff.
DAS STILVOLLE ENDE, Februar 1722, afrikanische Küste, Parrot Island: Die SWALLOW (50 Kanonen) unter dem Kommando von CAPTAIN OGLE taucht plötzlich auf. ROBERTS' Flotte lag gerade vor Anker. OGLE ließ zum Schein abdrehen, und ROBERTS schickte ihm die RANGER auf den Hals. Es gab ein Gefecht, in dem OGLE die RANGER eroberte. OGLE setzte die französische Flagge (um ROBERTS zu täuschen) und fuhr zurück. Sofort griff er die ROYAL FORTUNE an. Die Mannschaft war völlig überrascht und war durch ein Trinkgelage in der Nacht zuvor noch schwer "beschädigt". Ironischerweise war ROBERTS Antialkoholiker! ROBERTS erwischte es gleich am Anfang des Gefechtes. Wie immer war er in Samt und Seide gewandet. Hören wir CAPTAIN JOHNSON: Er trug "eine Weste und Hose aus kräftig rotem Damast, im Hut eine rote Feder und um den Hals eine goldene Kette, an der ein mit Diamanten besetztes Kreuz baumelte." (GENERAL HISTORY OF THE PYRATES)
Toujours très chic.-Nach 3 h war alles vorbei. OGLE macht 264 Gefangene
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MARCO CARINI/ FLORA MACALLAN: PIRATEN: DIE HERREN DER SIEBEN WELTMEERE.
Ein sehr schönes Buch, wunderbar bebildert, leider ist bei der Sonderausgabe die Schrift sehr klein.
Sonntag, 3. Mai 2015
Mittwoch, 22. April 2015
DIE PECOS-LEUTE: MEHR ANGST ALS VATERLANDSLIEBE!
Die Expedition des CASTANO DE SOSA (1590) liefert uns den ersten Bericht über die Mentalität der PECOS-LEUTE. Was erfahren wir: Nun, wir efahren, daß die PECOS-LEUTE feige waren, schrecklich feige.
Doch der Reihe nach: 1590 kommt einer der Unterführer SOSAS mit seinen völlig erschöpften Leuten ins Pueblo Cicuyé. Um vertrauensvoll zu wirken, lassen die Spanier ihre Waffen zurück (ein Fehler: nie ohne Waffen!). Zur Information: Die Spanier wollten mit den Indianern Frieden schließen! Zum Dank fallen die Indianer über die Spanier her. Diese retten sich unter Verlusten zu SOSA. Der macht das einzig Richtige, zieht vor das Dorf der Wilden und fordert seine kostbaren Waffen. Die Wilden überschütten daraufhin die Spanier mit einem Pfeilhagel! Das geht so 5 Stunden. Dann hat SOSA endlich genug und setzt zum Sturm an. Recht so! Hier muß gesagt werden, daß SOSA nur über 19 Soldaten und 17 Eingeborene verfügte (und 2 Kanonen, die er aber nicht gut einsetzte; schade auch.). Da rufen die Indianer "Amigo!", strecken die Waffen und gehen nach und nach stiften. Als die Spanier in das Dorf kommen, wird ihnen klar: Die Indianer waren an die 2000 Mann! Soviel zur Moral der Pueblo-Heinis! (Quelle: CERAM)
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Doch der Reihe nach: 1590 kommt einer der Unterführer SOSAS mit seinen völlig erschöpften Leuten ins Pueblo Cicuyé. Um vertrauensvoll zu wirken, lassen die Spanier ihre Waffen zurück (ein Fehler: nie ohne Waffen!). Zur Information: Die Spanier wollten mit den Indianern Frieden schließen! Zum Dank fallen die Indianer über die Spanier her. Diese retten sich unter Verlusten zu SOSA. Der macht das einzig Richtige, zieht vor das Dorf der Wilden und fordert seine kostbaren Waffen. Die Wilden überschütten daraufhin die Spanier mit einem Pfeilhagel! Das geht so 5 Stunden. Dann hat SOSA endlich genug und setzt zum Sturm an. Recht so! Hier muß gesagt werden, daß SOSA nur über 19 Soldaten und 17 Eingeborene verfügte (und 2 Kanonen, die er aber nicht gut einsetzte; schade auch.). Da rufen die Indianer "Amigo!", strecken die Waffen und gehen nach und nach stiften. Als die Spanier in das Dorf kommen, wird ihnen klar: Die Indianer waren an die 2000 Mann! Soviel zur Moral der Pueblo-Heinis! (Quelle: CERAM)
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EINE AUSSERGEWÖHNLICHE FRAU: ANN AXTELL MORRIS
"Ich möchte nach vergrabenen Schätzen buddeln und unter Indianern forschen und ein Gewehr tragen und auf das College gehen."
Diesen Satz schrieb sie mit 6 Jahren in ihr Tagebuch! Später hat sie all das realisiert-auch die Sache mit dem Gewehr. Sie trug es für kurze Zeit im Territorium der Navajos.
1933 erschien ihr Buch "Digging in the Southwest", "eine Plauderei über ihre Grabungsergebnisse mit ihrem Mann". (C. W. CERAM: DER ERSTE AMERIKANER).
Das Buch ist witzig und geistreich. So berichtet die Autorin, daß einmal bei einer Archäologenkonferenz zwei Tage lang die Frage erörtert wurde, wann ein KIVA kein KIVA sei! Um die Sache abzukürzen, gibt sie eine Definition: "Ein typischer Kiva ist ein unterirdischer, kreisrunder Kultraum, ausschließlich Männern vorbehalten. Gelegentlich findet man sie auch oberirdisch, weniger häufig in rechteckiger Form, selten mit weltlichen Funktionen, und manchmal waren auch Damen in ihm willkommen."
Und für die Mumien-Fans: Mehrere Abschnitte des Buches sind dem Thema "Mumien" gewidmet. Ausgangspunkt sind die Grabungen in "Mummy Cave". Diese ist-so CERAM-nicht zu verwechseln mit dem Mumien-Tal (Mummy Valley) in Kentucky, wo man 1875 eine guterhaltene Frauenleiche gefunden hat (Little Alice), die gestohlen, verkauft und dann ausgestellt wurde, bis sie schließlich auf geheimnisvolle Weise ganz verschwand. Bitte melde dich! Wir vermissen dich schrecklich!
Definition einer "Mumie" laut Brockhaus: "Eine durch natürliche Austrocknung oder durch künstliche Zubereitung vor Verwesung geschützte Leiche."
Diesen Satz schrieb sie mit 6 Jahren in ihr Tagebuch! Später hat sie all das realisiert-auch die Sache mit dem Gewehr. Sie trug es für kurze Zeit im Territorium der Navajos.
1933 erschien ihr Buch "Digging in the Southwest", "eine Plauderei über ihre Grabungsergebnisse mit ihrem Mann". (C. W. CERAM: DER ERSTE AMERIKANER).
Das Buch ist witzig und geistreich. So berichtet die Autorin, daß einmal bei einer Archäologenkonferenz zwei Tage lang die Frage erörtert wurde, wann ein KIVA kein KIVA sei! Um die Sache abzukürzen, gibt sie eine Definition: "Ein typischer Kiva ist ein unterirdischer, kreisrunder Kultraum, ausschließlich Männern vorbehalten. Gelegentlich findet man sie auch oberirdisch, weniger häufig in rechteckiger Form, selten mit weltlichen Funktionen, und manchmal waren auch Damen in ihm willkommen."
Und für die Mumien-Fans: Mehrere Abschnitte des Buches sind dem Thema "Mumien" gewidmet. Ausgangspunkt sind die Grabungen in "Mummy Cave". Diese ist-so CERAM-nicht zu verwechseln mit dem Mumien-Tal (Mummy Valley) in Kentucky, wo man 1875 eine guterhaltene Frauenleiche gefunden hat (Little Alice), die gestohlen, verkauft und dann ausgestellt wurde, bis sie schließlich auf geheimnisvolle Weise ganz verschwand. Bitte melde dich! Wir vermissen dich schrecklich!
Definition einer "Mumie" laut Brockhaus: "Eine durch natürliche Austrocknung oder durch künstliche Zubereitung vor Verwesung geschützte Leiche."
Sonntag, 19. April 2015
OUTLAWS: WILLIAM H. BONNEY (2)
DICK BREWER, Vormann von TURNSTALL, den MORTON (wie wir gehört haben) auf feige Art erschossen hatte, stellte nun eine Truppe illustrer Figuren zusammen, die sich allesamt einen Namen als "gunfighter" gemacht hatten (u.a. Charlie Bowdre, Tom O'Folliard, Henry Brown, Frank Mc Nab, Jim French, John Middleton, Frank und George Coe und-last, but not least- William H. Bonney).
Die drei Toten von DEAD MAN'S HOLE: MORTON erwischte es nach einem Monat. Zusammen mit Frank Baker wurde er in Lincoln regelrecht liquidiert. Man erzählte, daß WILLIAM die beiden Männer niedergeschossen habe. (William Mc Closkey, einer von Brewers Leuten, machte den Fehler, die beiden retten zu wollen. Seine Nächstenliebe sollte ihm nicht bekommen. Er wurde von McNab erschossen.)-
Nächstes Opfer: BREWER himself (einer von Major Murphys und Major Dolans Leuten übernahm dies; zur Erinnerung: Morton hatte in deren Auftrag von Turnstall die Pferde gefordert; als dieser sich weigerte, hatte er ihn niedergeschossen.)-
Ab jetzt führte little BILLY das Kommando. Seine erste Amtshandlung war die Beseitigung von SHERIFF BRADY und DEPUTY GEORGE HINDMAN. BILLY und seine Männer erschossen die beiden "lawmen" in Lincoln-sicher ist sicher- aus dem Hinterhalt (1. April 1878).
17. Juli: BILLY THE KID verschanzte sich mit seinen Leuten im Haus von MCSWEEN, einem Rechtsverdreher, durch dessen Vermittlung BREWER auf Geheiß von CHISUM, dem Rinderkönig, zum Spezial-Polizisten ernannt worden war. SHERIFF GEORGE PEPPIN ließ das Haus von 60 Männern umstellen! Mittlerweile trafen 20 Männer des Rechtsanwalts ein, um BILLY zu unterstützen. Vielleicht wollte er das "Spiel" etwas fairer machen. Vielleicht wollte er auch nur sein Haus retten, oder er hatte ganz einfach nur etwas gegen die Polizei oder sonst nichts zu tun. Die Belagerung ging ganze drei Tage "ohne rechte Treffsicherheit: Niemand wurde verletzt." (Blumenberg)
MCSWEEN verlor (laut Augenzeuge) völlig die Nerven und erflehte die Hilfe des Allmächtigen. Darauf BILLY:
"Gehen Sie und flehen Sie zu Gott. Wir anderen werden uns lieber auf unsere Revolver verlassen."
Am dritten Tag rückte dann die Armee in Gestalt des wackeren COLONEL DUDLEY an nebst zwei Zügen Neger-Kavalleristen und zwei Kanonen aus dem Bürgerkrieg! DUDLEY forderte beide Seiten auf, das Feuer einzustellen. Die verspürten aber keine rechte Lust zu solch gutgemeinten Friedensmaßnahmen.
Inzwischen legten PEPPINS Leute hinter dem Haus Feuer. Das Haus brannte lichterloh. Im Haus befanden sich auch drei Frauen. Man ließ sie passieren. HARVEY MORRIS und FRANCISCO SEMOVA wurden auf der Schwelle von Kugeln durchsiebt. Ebenso VINCENTE ROMERO.
MCSWEEN hatte plötzlich eine "fixe" Idee: Er glaubte die Bibel könne ihn retten.
Die Bibel in der Hand schwenkend und laut seinen Namen rufend, machte er also voller Gottvertrauen einen Ausfall. Doch Gott scheint keine Rechtsverdreher zu mögen, besonders wenn sie "einen auf fromm machen". MCSWEEN wurde sofort erschossen, ohne auch nur einen Psalm singen zu können.
BILLY und ein Teil seiner Leute konnten entkommen, indem sie, eine Verwirrung des Gegners nutzend, nach allen Seiten davonliefen. Die Mehrzahl entkam im Schutz der Nacht.
Resultat: 6 Tote, zahlreiche Verwundete.
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Nach HANS C. BLUMENBERG: WANTED-STECKBRIEFE AUS DEM WILDEN WESTEN.
Die drei Toten von DEAD MAN'S HOLE: MORTON erwischte es nach einem Monat. Zusammen mit Frank Baker wurde er in Lincoln regelrecht liquidiert. Man erzählte, daß WILLIAM die beiden Männer niedergeschossen habe. (William Mc Closkey, einer von Brewers Leuten, machte den Fehler, die beiden retten zu wollen. Seine Nächstenliebe sollte ihm nicht bekommen. Er wurde von McNab erschossen.)-
Nächstes Opfer: BREWER himself (einer von Major Murphys und Major Dolans Leuten übernahm dies; zur Erinnerung: Morton hatte in deren Auftrag von Turnstall die Pferde gefordert; als dieser sich weigerte, hatte er ihn niedergeschossen.)-
Ab jetzt führte little BILLY das Kommando. Seine erste Amtshandlung war die Beseitigung von SHERIFF BRADY und DEPUTY GEORGE HINDMAN. BILLY und seine Männer erschossen die beiden "lawmen" in Lincoln-sicher ist sicher- aus dem Hinterhalt (1. April 1878).
17. Juli: BILLY THE KID verschanzte sich mit seinen Leuten im Haus von MCSWEEN, einem Rechtsverdreher, durch dessen Vermittlung BREWER auf Geheiß von CHISUM, dem Rinderkönig, zum Spezial-Polizisten ernannt worden war. SHERIFF GEORGE PEPPIN ließ das Haus von 60 Männern umstellen! Mittlerweile trafen 20 Männer des Rechtsanwalts ein, um BILLY zu unterstützen. Vielleicht wollte er das "Spiel" etwas fairer machen. Vielleicht wollte er auch nur sein Haus retten, oder er hatte ganz einfach nur etwas gegen die Polizei oder sonst nichts zu tun. Die Belagerung ging ganze drei Tage "ohne rechte Treffsicherheit: Niemand wurde verletzt." (Blumenberg)
MCSWEEN verlor (laut Augenzeuge) völlig die Nerven und erflehte die Hilfe des Allmächtigen. Darauf BILLY:
"Gehen Sie und flehen Sie zu Gott. Wir anderen werden uns lieber auf unsere Revolver verlassen."
Am dritten Tag rückte dann die Armee in Gestalt des wackeren COLONEL DUDLEY an nebst zwei Zügen Neger-Kavalleristen und zwei Kanonen aus dem Bürgerkrieg! DUDLEY forderte beide Seiten auf, das Feuer einzustellen. Die verspürten aber keine rechte Lust zu solch gutgemeinten Friedensmaßnahmen.
Inzwischen legten PEPPINS Leute hinter dem Haus Feuer. Das Haus brannte lichterloh. Im Haus befanden sich auch drei Frauen. Man ließ sie passieren. HARVEY MORRIS und FRANCISCO SEMOVA wurden auf der Schwelle von Kugeln durchsiebt. Ebenso VINCENTE ROMERO.
MCSWEEN hatte plötzlich eine "fixe" Idee: Er glaubte die Bibel könne ihn retten.
Die Bibel in der Hand schwenkend und laut seinen Namen rufend, machte er also voller Gottvertrauen einen Ausfall. Doch Gott scheint keine Rechtsverdreher zu mögen, besonders wenn sie "einen auf fromm machen". MCSWEEN wurde sofort erschossen, ohne auch nur einen Psalm singen zu können.
BILLY und ein Teil seiner Leute konnten entkommen, indem sie, eine Verwirrung des Gegners nutzend, nach allen Seiten davonliefen. Die Mehrzahl entkam im Schutz der Nacht.
Resultat: 6 Tote, zahlreiche Verwundete.
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Nach HANS C. BLUMENBERG: WANTED-STECKBRIEFE AUS DEM WILDEN WESTEN.
OUTLAWS: WILLIAM H. BONNEY AKA "THE KID" (1)
Der legendäre Outlaw WILLIAM H. BONNEY, den man unter dem Namen "BILLY THE KID" kennt, stammte aus New York, wo er am 23. 11. 1859 geboren wurde.
Seine Familie zog 3 Jahre nach seiner Geburt in den WESTEN, nach Coffeyville (im Bundesstaat Kansas). Als ihr Mann starb, siedelte die Mutter mit ihrem Sohn nach Colorado. Dort heiratete sie W. Antrim. Schließlich zog die Familie nach Silver City (New Mexico).
Sein Charakter: "Der junge Billy wird im allgemeinen als freundlicher, hilfsbereiter Knabe von ausgezeichneter Höflichkeit geschildert, der seiner Mutter mit anhänglicher Zärtlichkeit zugetan war. Auch spätere Beschreibungen rühmen sein angenehmes Wesen und seine ausgezeichneten Manieren."
Im zarten Alter von 12 soll William seinen ersten Mann umgelegt haben. Dieser war ein übles Subjekt, der seine Mutter beleidigt hatte. William mußte fliehen. In den nächsten Jahren lebte er ein abenteuerliches Leben in Arizona und Mexico und brachte 15 Leute um die Ecke (allerdings nur Indianer und Mexikaner), so jedenfalls will es die Legende.
1871-1876: Was William in dieser Zeit getan hat, liegt im Dunkel.
1876: Rückkehr nach New Mexico (historisch belegt im Gegensatz zu seinen Morden).
Sommer 1876: Krieg der Rinderbarone im LINCOLN COUNTY.
William arbeitet auf der Ranch eines gewissen TURNSTALLS, eines gutmütigen Engländers, der für ihn zum Ersatzvater wurde. Als Hilfssheriff MORTON diesen aufforderte, einige Pferde herauszurücken, weigerte sich TURNSTALL, worauf ihn MORTON, ohne ihm Chance auf Gegenwehr zu geben, niederknallte.
An seinem Grab soll William geschworen haben:
"Ich werde jeden Mann töten, der in diesen Mord verwickelt war, oder ich werde dabei sterben." (Recht so!)
Und über TURNSTALL äußerte er: "Er war der einzige Mensch, der mich jemals wie einen freien weißen Mann behandelt hat."
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Nach: HANS C. BLUMENBERG: WANTED-STECKBRIEFE AUS DEM WILDEN WESTEN.
Seine Familie zog 3 Jahre nach seiner Geburt in den WESTEN, nach Coffeyville (im Bundesstaat Kansas). Als ihr Mann starb, siedelte die Mutter mit ihrem Sohn nach Colorado. Dort heiratete sie W. Antrim. Schließlich zog die Familie nach Silver City (New Mexico).
Sein Charakter: "Der junge Billy wird im allgemeinen als freundlicher, hilfsbereiter Knabe von ausgezeichneter Höflichkeit geschildert, der seiner Mutter mit anhänglicher Zärtlichkeit zugetan war. Auch spätere Beschreibungen rühmen sein angenehmes Wesen und seine ausgezeichneten Manieren."
Im zarten Alter von 12 soll William seinen ersten Mann umgelegt haben. Dieser war ein übles Subjekt, der seine Mutter beleidigt hatte. William mußte fliehen. In den nächsten Jahren lebte er ein abenteuerliches Leben in Arizona und Mexico und brachte 15 Leute um die Ecke (allerdings nur Indianer und Mexikaner), so jedenfalls will es die Legende.
1871-1876: Was William in dieser Zeit getan hat, liegt im Dunkel.
1876: Rückkehr nach New Mexico (historisch belegt im Gegensatz zu seinen Morden).
Sommer 1876: Krieg der Rinderbarone im LINCOLN COUNTY.
William arbeitet auf der Ranch eines gewissen TURNSTALLS, eines gutmütigen Engländers, der für ihn zum Ersatzvater wurde. Als Hilfssheriff MORTON diesen aufforderte, einige Pferde herauszurücken, weigerte sich TURNSTALL, worauf ihn MORTON, ohne ihm Chance auf Gegenwehr zu geben, niederknallte.
An seinem Grab soll William geschworen haben:
"Ich werde jeden Mann töten, der in diesen Mord verwickelt war, oder ich werde dabei sterben." (Recht so!)
Und über TURNSTALL äußerte er: "Er war der einzige Mensch, der mich jemals wie einen freien weißen Mann behandelt hat."
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Nach: HANS C. BLUMENBERG: WANTED-STECKBRIEFE AUS DEM WILDEN WESTEN.
Donnerstag, 16. April 2015
HANS MORAVEC UND DER TRANSHUMANISMUS
Hans Moravec ist ein bedeutender wie umstrittener Roboterentwickler.
Crazy Hans: Ein Portrait des vielgehaßten Roboterforschers Hans Moravec
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