Donnerstag, 19. Juni 2014

JESSE JAMES: "GOOD TIMES" AND SORRY END


Then, in 1873 the JAMES gang robbed a train for the first time (Adair, Iowa), but they were unlucky, for they captured just 3000 dollars. Later, a train passed by with 75 000 dollars!
The St. Louis Midland Railroad finally offered a reward of 25 000 dollars. 1874 a gunfight in Monegaw Springs took place, where the Pinkerton man Lull and Sheriff Daniels were shot as well as JOHN YOUNGER. One year after this, the Pinkerton-men threw a bomb (explosive) into the house of the JAMES family. Their mother and little stepbrother were seriously injured by this.
1876: Hold-up in Northfield, Minnesota, 3 gang members killed, the YOUNGER brothers captured.
(BOB died in prison in 1889; COLE and JAMES were released in 1901; JAMES committed suicided short after and COLE died in 1916.)
After a period on the run, the JAMES family settled down in St. Joseph.
On the 3rd April, 1882, ROBERT and CHARLIE FORD were in the house of JESSE. As it was hot, JESSE put off his jacket, vest and weapons, a Smith & Wesson and a colt, and laid them on the bed. Dusting some pictures on the wall, he was shot from behind by ROBERT FORD. The FORDS had no personal reasons for this. They only did it for the reward.
Many people came to JESSE'S burial. On his headstone are the words:
JESSE W. JAMES, died April 3, 1882,
aged 34 years, six months, 28 days
murdered by a coward whose name is
not worth to appear here.
BOB FORD, however, didn't escape from his destiny. After appearances in wildwest shows, where he showed off with his "glory", he was killed in 1893 by a relative of the YOUNGERS.
FRANK was now the only survivor of the JAMES gang. After a law-suit he was acquitted. FRANK helped ROOSEVELT in his election campaign and appeared in wildwest shows. He died in 1915.
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LIT: H. C. BLUMENBERG, see above.
       TH. RIPLEY: They died with their boots on, N. Y. 1935.
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On the first night of the first JESSE-JAMES-film a granddaughter was there declaring that the man on the screen rode a horse and was called JESSE JAMES being the only similiarities to my grandfather.
English text by "nova-aetas".
JesseJames im Film...
...und in Natura! 



JESSIE JAMES: "THEY DROVE US TO IT!" (THE EARLY YEARS)


JESSIE WOODSON JAMES, the famous outlaw, was born 5th September, 1847 and died on 3rd April, 1882. Since then, a few people have been pretending to be the "true" JESSE JAMES. Right after his death, a lot of newspapers wrote an obituary notice for (in memory of) the legendary bandit. Soon, a popular ballad arose:
"He stole from the rich and he gave to the poor
He'd a hand and a heart and a brain...
The James gang operated mainly in Kansas and Missouri robbing banks and the railway. According to the legend JESSIE was a noble outlaw, a modern Robin Hood distributing the loot among the poor. But reality was completely different from this romantic belief.
His father, who was a baptist-preacher, left his family during the gold rush of 1849. The pious man went to California to dig for gold and never came back.
FRANK JAMES, JESSE'S elder brother, joined the gang of the ill-famed WILLIAM ANDERSON, also known as (aka) "BLOODY BILL". In 1861 he took part in the battle of Wilson Creek fighting for the South and in 1863 in a raid on Lawrence, Kansas, whereby the whole town was destroyed.
In 1864 JESSE JAMES took part in "BLOODY BILL'S" massacre in Centralia-14 unarmed soldiers were killed!
After the Civil War, the two brothers were so to speak "unemployed", so they decided to declare war to the banks and railroad. For this purpose the JAMES brothers made common cause with COLE YOUNGER ,born 1844, and his brothers JAMES, BOB and JOHN. They formed a gang haunting the mid-west. By the way, FRANK loved to quote Shakespeare and the Bible. It is said that JESSE got so annoyed at this that he threatened his brother with his revolver.
In 1866 the gang committed a bank robbery in Liberty, Missouri.
Although the robberies being often  rather brutal, the people regarded them as rebels against the Union.They were generally admired. Asked why he did so (all that), JESSE used to respond:
"The drove us to it!"
The exact number of raids committed by them is unclear.
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Englis text by "nova-aetas"
LIT: HANS C. BLUMENBERG: WANTED, STECKBRIEFE AUS DEM WILDEN WESTEN.
I apologize for my poor English and promise to do better.

Montag, 9. Juni 2014

SCHOPI WAS RIGHT (1)

1) Es besteht ein riesengroßer Abstand zwischen unserem hoffnungsvollen Beginnen und unserem jämmerlichen Ende:
""Auch geht der Weg zwischen Beiden, in Hinsicht auf Wohlsein und Lebensgenuß, stetig bergab: die selig träumende Kindheit, die fröhliche Jugend, das mühselige Mannesalter, das gebrechliche, oft jämmerliche Geisentum, die Marter der letzten Krankheit und endlich der Todeskampf;-sieht es nicht geradezu aus, als wäre das Dasein ein Fehltritt, dessen Folgen allmählich und immer mehr offenbar würden?
Am richtigsten werden wir das Leben fassen als ein desengano, eine Enttäuschung: darauf ist, sicherlich genug, Alles abgesehen."
PARERGA ET PARALIPOMENA II
2) Das DASEIN: ohne Grund und Boden; einziges Fundament: die schwindende Gegenwart; daher: beständige Bewegung=Form des Daseins; Ruhe-von uns immer angestrebt-gibt es nicht.
"Es gleicht dem Laufe eines bergab Rennenden, der, wenn er stillstehn wollte, fallen müßte und nur durch Weiterrennen sich auf den Beinen erhält;-ebenfalls der auf der Fingerspitze balanzierten Stange;-wie auch dem Planeten, der in seine Sonne fallen würde, sobald er aufhörte, unaufhaltsam vorwärts zu eilen.-Also Unruhe ist der Typus des Daseins."
In all diesem steten Wirrwarr "läßt Glückseligkeit sich nicht ein Mal denken."
PARERGA II
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Eine Warnung an alle Kontemplatiker und Glückssucher: no silence, no good luck!
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Sonntag, 8. Juni 2014

Mittwoch, 28. Mai 2014

THE WILD BUNCH: PART 3

Wenig später wurde unser illustres Trio unweit von CHOLILA von MILTON ROBERTS, einem Polizeichef, beim Zelten gesichtet. Im nächsten Jahr war ihnen der PINKERTON-AGENT FRANK DIMAIO auf der Spur. Die folgenden drei Jahre hatte "die kleine Familie" Ruhe vor übereifrigen Gesetzeshütern. In dieser Zeit bauen sie ein Backsteinhaus und eröffnen sogar einen Kolonialwarenhandel, den es noch immer gibt. BRUCE CHATWIN zitiert an dieser Stelle eine Notiz ihrer Nachbarin BLANCA DE GÉREZ:
"Sie waren nicht besonders gesellig, aber was immer sie taten, war korrekt...Niemand hatte den Verdacht, daß sie Verbrecher sein könnten."
Geldknappheit sowie die Ankunft ihres alten Freundes HARVEY LOGAN ließ das Trio wieder "aktiv" werden. Dieser war 1903 aus dem Knast ausgebüxt, nachdem er einen Wärter erwürgt hatte. Es kam zu einem "revival" der Bande. 1905 raubten sie dann eine Bank im südlichen SANTA CRUZ aus. 1907 war die BANCA DE LA NACIÓN in VILLA MERCEDES, Provinz SAN LUIS, fällig. Dabei erschoß LOGAN den Bankdirektor. Auch ETTA war mit von der Partie. Sie war als Mann verkleidet. Dazu wieder BLANCA DE GÉREZ: "Die Senora hatte kurzgeschnittenes Haar und trug eine Perücke."
1907 ging die Bande in die Kordilleren. ETTA wollte sich, wie man erzählte, in DENVER operieren lassen. Angeblich hatte sie Blinddarm, vielleicht war sie auch nur schwanger. 1924 sei sie, wie behauptet wird, in DENVER gewesen. Eine gewisse BETTY WEAVER sei ihre Tochter gewesen. Dieses "nette Früchtchen" kam jedenfalls ganz nach der angeblichen Mutter. BETTY war nämlich bei 15 Banküberfällen dabei, die alle das Prädikat "spektakulär" verdienen. 1932 wurde das junge Fräulein geschnappt und eingelocht. So kann's gehen. Verbrechen lohnt sich eben nicht.
BRUCE CHATWIN traf, wie er berichtet, in ASHLEY VALLEY (UTAH) einen alten Mann, der behauptete, BUTCH CASSIDY im Sommer 1908 gesehen zu haben. Im Dezember desselben Jahres arbeiteten die beiden Banditen in Bolivien für das CONCORDIA-ZINNBERGWERK.
ARTHUR CHAPMAN, ein Westernschriftsteller, berichtet ihr Ende, wie folgt: Nachdem sie die Lohnkasse geraubt hatten, gerieten die beiden Banditen in eine Schießerei und wurden  in einem Haus eingeschlossen.  Dabei wurde ein Kavallerie-Captain getötet. Im Innenhof lagen tote Esel. Arme Tiere! SUNDANCE wurde verwundet. Da die Lage aussichtslos war, schoß BUTCH seinem Kollegen eine Kugel in den Kopf. Dann erschoß er sich. Die Soldaten fanden bei den Toten ETTAS Armbanduhr.
Präsident RENÉ BARRIENTOS, der sich für den Wilden Westen interessierte, gab sich mit dieser Version nicht zufrieden und ließ die Geschichte untersuchen. Ergebnis: Alles frei erfunden! Die PINKERTON-LEUTE hatten ihre eigene Theorie: Das komplette Gangstertrio sei von der uruguayischen Polizei 1911 erschossen worden.
Die Freunde von BUTCH glaubten kein Wort davon. BUTCH sei schließlich Schießereien immer aus dem Weg gegangen. Ab dem Jahr 1915 wollen ihn daher zahllose Menschen gesehen haben:
"...als Waffenschmuggler für PANCHO VILLA in Mexiko, mit WYATT EARP als Goldsucher in Alsaka, als Tourist in einem Ford-T-Modell im Westen, bei Besuchen früherer Freundinnen (die ihn jetzt reichlich fett fanden) oder als Zuschauer bei einer Wildwest-Show in San Francisco."-Fehlt nur noch: beim Oktoberfest in München!
Für die Rückkehr in die Staaten spricht evtl. die Aussage seiner Schwester, MRS. LULA PARKER BETENSON: Die etwas eigensinnige alte Lady schwört, daß ihr Bruder 1925 in CIRCLEVILLE war und Blaubeerkuchen gegessen habe. Er sei Ende der dreißiger Jahre im Staat Washington gestorben (nicht an Blaubeertorte, sondern an Lugenentzündung). Eine andere Geschichte besagt, daß er im Osten gestorben sei. Er sei pensionierter Eisenbahningenieur gewesen und habe zwei Töchter gehabt.
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Mittwoch, 21. Mai 2014

BUTCH CASSIDY AND THE WILD BUNCH (AUS UNSERER BELIEBTEN WIE POPULÄREN REIHE: DAS WAREN NOCH MÄNNER): PART 2

BUTCH CASSIDY wurde immer berühmter, je mehr spektakuläre Schandtaten er verübte. Er wurde so etwas wie eine Robin-Hood-Existenz. Bei den einfachen Leuten und armen Siedlern war er äußerst beliebt, da er dies tat, was sie sich nicht trauten, aber liebend gern getan hätten. Für die Unterdrückten schien er daher eine Art Rächer der Entrechteten zu sein, der die Dinge wieder ins rechte Lot bringt.
CASSIDY hatte nie einen "umgelegt". Ganz anders dagegen sein feiner Kumpan HARRY LONGABAUGH. HARRY war deutschstämmig, aus Pennsylvania. Er "guckte" notorisch böse und hatte zudem einen miesen Charakter. In geradezu rührender Weise versuchte er wieder ein guter Bürger zu werden, aber-wie heißt es doch so schön: Gute Vorsätze pflastern den Weg zur Hölle.
Der Erfolg von Raubüberfällen hängt u.a. von schnellen Pferden ab. Dafür war ein gewisser CLEOPHAS DOWD zuständig. Der wollte eigentlich Jesuitenpater werden, doch irgendwas schien bei ihm schiefgelaufen zu sein. Kurz nach seiner Einsegnung ritt er mit einem Rennpferd davon. Über die Soutane hatte er einen Gurt mit zwei Pistolen geschnallt. Gleich in der ersten Nacht seines neuen, "aufregenden" Lebens konnte er seelsorgerisch tätig werden: Er gab in Sausalito einem Mann in christlicher Nächstenliebe die letzte Ölung, den er (allerdings) zuvor getötet hatte.
Um das Jahr 1900 war der Wilde Westen langsam Geschichte. Für Outlaws wurde es in den USA zunehmend ungemütlich. BUTCH CASSDY beschloß daher in Argentinien unterzutauchen. Um die Reisekasse aufzubessern, unternahm die Bande noch zwei weitere Banküberfälle. Nach dem letzten Überfall-das war der in Winnemucca-ließen sie ein nettes Gruppenfoto in Fort Worth machen. Einen Abzug schickten sie dem Bankdirektor als Andenken und Trost. Der schein sich geehrt gefühlt zu haben, denn das Foto hängt noch heute in dem Büro an der Wand.
Herbst 1901: BUTCH begegnet in New York SUNDANCE KID und seinem Liebchen ETTA PLACE, die angeblich Lehrerin in Denver war. Getarnt als JAMES RYAN, MR. und MRS. HARRY A. PLACE besuchte das saubere Trio fleißig kulturelle Veranstaltungen. Man glaubt es kaum, doch SUNDANCE KID war Wagnerianer!
Mit dem Segler SS Soldier Prince fuhren die drei dann nach Buenos Aires. Beim Landverteilungsbüro besorgten sie sich 12 000 Morgen Land in Chubut. Amüsanterweise erkundigten sie sich, ob es in der Gegend Banditen gebe.
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Quelle: BRUCE CHATWIN: IN PATAGONIEN.