Samstag, 30. August 2014

DER WUNDERLICHE MR. EINSTEIN

ALBERT EINSTEIN, größter Denker des vergangenen Jahrhunderts, wenn nicht sogar aller Zeiten, revolutionierte unser Bild vom Universum von Grund auf. EINSTEIN ist der Begründer der Relativität. Jeder kennt seine berühmte Formel E=Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat. Er verknüpfte Raum, Zeit und Materie zu einem neuen Modell. Doch der geniale Physiker hatte auch einige komische Seiten:
1) Von den Trivialitäten des Alltags hielt er wie alle genialen Männer nicht viel. Vielleicht ist dies einer der Gründe, warum er später keine Socken trug. 1903 heiratete er die Physikerin MILEVA MARIC, weil er hoffte, daß die arme Frau für ihn die Arbeiten im Haushalt machte. Doch der große Denker machte hier einen Denkfehler, denn seine Madame war alles andere als eine Putzfee.
2) EINSTEIN war ein Einzelgänger und nur bedingt teamfähig. Er arbeitete viele Jahre völlig allein.
3) EINSTEIN machte keine Experimente ("Mein Gehirn ist mein Laboratorium."). Sein Arbeitsgerät: Schreibstift, Zettel, ein häßliches Notizbuch, Rückseiten gebrauchter Briefumschläge. (Dagobert Duck hätte nicht sparsamer sein können, wenn man bedenkt, was Wissenschaft üblicherweise kostet. Leider stehen Kosten und Nutzen oft in keinem Verhältnis.)
4) In einem Streit mit DI BOLSANO sagte er einmal: "Natürlich können Menschen sich irren, wenn sie auch seltsamerweise manchmal recht haben."
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Quelle: JOHANNES VON BUTTLAR: DIE EINSTEIN-ROSEN-BRÜCKE, München 1982 (Bertelsmann), S. 44 ff. (Kap. Der Außenseiter).

Samstag, 23. August 2014

DIE ENTDECKUNG DES PETER VAN DE KAMP

Es ist bekannt, daß Schwankungen bei nahegelegenen Sternen auf die Existenz unsichtbarer Begleiter hindeuten:
"Im Jahre 1963 alarmierte der aus den Niederlanden stammende amerikanische Astronom PETER VAN DE KAMP die wissenschaftliche Welt durch eine Veröffentlichung. Er teilte mit, daß der nahe BARNARDS STERN einen Trabanten habe, der nur etwa 50 Prozent größer sei als der Jupiter. Demnach mußte es sich um einen Planeten handeln. Der nach dem berühmten Astronomen BARNARD benannte Stern ist derjenige, der sich am schnellsten von allen am Himmel bewegt. Er leuchtet aber zu schwach, als daß man ihn ohne Teleskop sehen könnte."
Barnards Stern ist 6 Lichtjahre entfernt, in astronomischen Maßstäben gemessen also "gerade mal um die Ecke". Unsere Nachbarsonne ist ALPHA CENTAURI, ein Dreifachsternsystem (es gibt übrigens auch eine sehr gute Sendung gleichen Namens!).
( Hier stellt sich die Frage: Warum kommen viele Sterne doppelt oder dreifach vor? Eigentlich ein Luxus. Vermutlich weil alles in der Natur in Hülle und Fülle vorkommt. Vielleicht steht ja hinter dem Universum ein großer Konstrukteur und dem hat es so gefallen.-Auf solchen Systemen kann es wohl kaum Leben geben, da die Bahnen von Planeten zu instabil wären. Vielleicht soll es dort (in weiser Voraussicht) auch keines geben.)
1969 dann die nächste Sensation: VAN DE KAMP teilte der Welt mit, daß sogar zwei Planeten BARNARDS STERN umkreisen!
(der größere: Jupitermasse; Umlaufzeit: 11, 5 Jahre; Entfernung zu Barnards Stern: 2, 7 mal die Entfernung Erde-Sonne; der kleinere: 40 % der Jupitermasse; Umlaufzeit: 22 Jahre; Entfernung zu Barnards Stern: 4,2 mal die Entfernung Erde-Sonne.)
VAN DE KAMP entdeckte einen weiteren Stern: EPSILON ERIDANI (10, 7 LJ). Dieser hat möglicherweise auch ein Planetensystem.
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Quelle: IAN RIDPATH: LEBEN IM WELTALL; Die Wissenschaft auf neuen Spuren, Hermann Schaffstein Verlag, Dortmund 1979, S. 94 ff.
(Auf S. 97 ein Photo, auf dem VAN DE KAMP in "strammer Haltung" neben  dem Teleskop  des Sproul Observatoriums zu sehen ist.)
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Im Nachwort seines Buches äußert RIDPATH noch dieses:
"Obwohl ich zugeben muß, daß ich mich von der Größe der Aufgabe, außerirdisches Leben aufzuspüren, entmutigt fühle, bleibt doch immer die faszinierende Möglichkeit des Erfolgs."
Und er zitiert CARL SAGAN:
"Die Suche nach Leben außerhalb der Erde ist so sehr in der Tiefe menschlicher Wißbegier verwurzelt, daß es kein menschliches Wesen auf der ganzen Welt gibt, das sich für diese Frage überhaupt nicht interessiert."
(Da muß ich leider widersprechen. Es gibt nicht wenige Exemplare, die sich für überhaupt nichts interessieren, "but they ain't no human beings", insofern hat Sagan wiederum recht.)
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Donnerstag, 19. Juni 2014

JESSE JAMES: "GOOD TIMES" AND SORRY END


Then, in 1873 the JAMES gang robbed a train for the first time (Adair, Iowa), but they were unlucky, for they captured just 3000 dollars. Later, a train passed by with 75 000 dollars!
The St. Louis Midland Railroad finally offered a reward of 25 000 dollars. 1874 a gunfight in Monegaw Springs took place, where the Pinkerton man Lull and Sheriff Daniels were shot as well as JOHN YOUNGER. One year after this, the Pinkerton-men threw a bomb (explosive) into the house of the JAMES family. Their mother and little stepbrother were seriously injured by this.
1876: Hold-up in Northfield, Minnesota, 3 gang members killed, the YOUNGER brothers captured.
(BOB died in prison in 1889; COLE and JAMES were released in 1901; JAMES committed suicided short after and COLE died in 1916.)
After a period on the run, the JAMES family settled down in St. Joseph.
On the 3rd April, 1882, ROBERT and CHARLIE FORD were in the house of JESSE. As it was hot, JESSE put off his jacket, vest and weapons, a Smith & Wesson and a colt, and laid them on the bed. Dusting some pictures on the wall, he was shot from behind by ROBERT FORD. The FORDS had no personal reasons for this. They only did it for the reward.
Many people came to JESSE'S burial. On his headstone are the words:
JESSE W. JAMES, died April 3, 1882,
aged 34 years, six months, 28 days
murdered by a coward whose name is
not worth to appear here.
BOB FORD, however, didn't escape from his destiny. After appearances in wildwest shows, where he showed off with his "glory", he was killed in 1893 by a relative of the YOUNGERS.
FRANK was now the only survivor of the JAMES gang. After a law-suit he was acquitted. FRANK helped ROOSEVELT in his election campaign and appeared in wildwest shows. He died in 1915.
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LIT: H. C. BLUMENBERG, see above.
       TH. RIPLEY: They died with their boots on, N. Y. 1935.
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On the first night of the first JESSE-JAMES-film a granddaughter was there declaring that the man on the screen rode a horse and was called JESSE JAMES being the only similiarities to my grandfather.
English text by "nova-aetas".
JesseJames im Film...
...und in Natura! 



JESSIE JAMES: "THEY DROVE US TO IT!" (THE EARLY YEARS)


JESSIE WOODSON JAMES, the famous outlaw, was born 5th September, 1847 and died on 3rd April, 1882. Since then, a few people have been pretending to be the "true" JESSE JAMES. Right after his death, a lot of newspapers wrote an obituary notice for (in memory of) the legendary bandit. Soon, a popular ballad arose:
"He stole from the rich and he gave to the poor
He'd a hand and a heart and a brain...
The James gang operated mainly in Kansas and Missouri robbing banks and the railway. According to the legend JESSIE was a noble outlaw, a modern Robin Hood distributing the loot among the poor. But reality was completely different from this romantic belief.
His father, who was a baptist-preacher, left his family during the gold rush of 1849. The pious man went to California to dig for gold and never came back.
FRANK JAMES, JESSE'S elder brother, joined the gang of the ill-famed WILLIAM ANDERSON, also known as (aka) "BLOODY BILL". In 1861 he took part in the battle of Wilson Creek fighting for the South and in 1863 in a raid on Lawrence, Kansas, whereby the whole town was destroyed.
In 1864 JESSE JAMES took part in "BLOODY BILL'S" massacre in Centralia-14 unarmed soldiers were killed!
After the Civil War, the two brothers were so to speak "unemployed", so they decided to declare war to the banks and railroad. For this purpose the JAMES brothers made common cause with COLE YOUNGER ,born 1844, and his brothers JAMES, BOB and JOHN. They formed a gang haunting the mid-west. By the way, FRANK loved to quote Shakespeare and the Bible. It is said that JESSE got so annoyed at this that he threatened his brother with his revolver.
In 1866 the gang committed a bank robbery in Liberty, Missouri.
Although the robberies being often  rather brutal, the people regarded them as rebels against the Union.They were generally admired. Asked why he did so (all that), JESSE used to respond:
"The drove us to it!"
The exact number of raids committed by them is unclear.
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Englis text by "nova-aetas"
LIT: HANS C. BLUMENBERG: WANTED, STECKBRIEFE AUS DEM WILDEN WESTEN.
I apologize for my poor English and promise to do better.

Montag, 9. Juni 2014

SCHOPI WAS RIGHT (1)

1) Es besteht ein riesengroßer Abstand zwischen unserem hoffnungsvollen Beginnen und unserem jämmerlichen Ende:
""Auch geht der Weg zwischen Beiden, in Hinsicht auf Wohlsein und Lebensgenuß, stetig bergab: die selig träumende Kindheit, die fröhliche Jugend, das mühselige Mannesalter, das gebrechliche, oft jämmerliche Geisentum, die Marter der letzten Krankheit und endlich der Todeskampf;-sieht es nicht geradezu aus, als wäre das Dasein ein Fehltritt, dessen Folgen allmählich und immer mehr offenbar würden?
Am richtigsten werden wir das Leben fassen als ein desengano, eine Enttäuschung: darauf ist, sicherlich genug, Alles abgesehen."
PARERGA ET PARALIPOMENA II
2) Das DASEIN: ohne Grund und Boden; einziges Fundament: die schwindende Gegenwart; daher: beständige Bewegung=Form des Daseins; Ruhe-von uns immer angestrebt-gibt es nicht.
"Es gleicht dem Laufe eines bergab Rennenden, der, wenn er stillstehn wollte, fallen müßte und nur durch Weiterrennen sich auf den Beinen erhält;-ebenfalls der auf der Fingerspitze balanzierten Stange;-wie auch dem Planeten, der in seine Sonne fallen würde, sobald er aufhörte, unaufhaltsam vorwärts zu eilen.-Also Unruhe ist der Typus des Daseins."
In all diesem steten Wirrwarr "läßt Glückseligkeit sich nicht ein Mal denken."
PARERGA II
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Eine Warnung an alle Kontemplatiker und Glückssucher: no silence, no good luck!
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Sonntag, 8. Juni 2014